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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Debian & Promise FastTrack RAID bzw Installation mit Kernel 2.4



jahai
14.07.2003, 18:23
Hi Leute
Ich versuche hier ein Debian Linux aufzusetzen mit einem Promise
FastTrack 100 RAID Controller. Leider gibt's für den Promise Controller
kein Debian Support. Trotzdem hab ich's geschafft mit dem Source-Code
das Modul mit dem 2.4 Kernel zum funktionieren zu bringen.
Problematisch nun: Ich brauche das Modul bereits bei der Installation
(Boot-Platte muss im RAID-Array eingebunden sein). Debian Woody hat aber
standardmässig den 2.2 Kernel für die Installation zurechtgelegt. Also
CD 5 reinschieben und Woody mit bf2.4-Kernel starten würde Abhilfe
schaffen. Hier lande ich aber ziemlich bald bei einem Kernel Panic.
Woraus der entsteht, lässt sich leider nicht recht bestimmen.
Einzige mir bekannte Lösung bleibt noch: Installation auf hda1 mit
Kernel 2.2.20 ausführen, danach Kernel auf 2.4.21 updaten,
Controller-Modul einbinden und das System auf RAID umschreiben. Doch
kann ich da nicht so recht abschätzen, wieviel Aufwand die Umschreibung
der Configs bedeuten würde. Zudem schätze ich dies als Gebastel ein. Für
eine Produktiv-Umgebung ziemlich ungeeignet.
Oder aber ich lege mir eine eigene Installations-CD zurecht mit Kernel
2.4. Aber auch das finde ich ziemlich heikel.
Alternative: SuSE, Red Hat, Caldera oder Mandrake benutzen. Die gefallen
mir aber alle nicht so wirklich.
Hat jemand eine Idee und kann mir bei meiner verzwickten Lage
weiterhelfen? Vielen Dank für jegliche Hilfe!

Johannes

pablovschby
15.07.2003, 09:04
ich würde Dir FreeBSD oder Solaris 9 empfehlen...

vorallem Sun unterstützt praktisch alle RAID-Controller schon von Haus aus...aber...

....als Linux kenn ich da nicht mehr viel..du willst ja Debian
gruss
pablo

Fabian
15.07.2003, 14:46
2.4er Kernel auf CD 5?

Ich hab im Boot Menu der CD 1 immer bf24 eingegeben!?!

Man lernt nie aus ;-)

Kann dir aber leider nicht weiterhelfen. Hatte mit meinen Promise / Raid Controller keine Probleme.

Weiterhin viel Erfolg

Fabian

pablovschby
18.07.2003, 02:01
Original geschrieben von jahai
Hi Leute
Ich versuche hier ein Debian Linux aufzusetzen mit einem Promise
FastTrack 100 RAID Controller. Leider gibt's für den Promise Controller
kein Debian Support. Trotzdem hab ich's geschafft mit dem Source-Code
das Modul mit dem 2.4 Kernel zum funktionieren zu bringen.
Problematisch nun: Ich brauche das Modul bereits bei der Installation
(Boot-Platte muss im RAID-Array eingebunden sein). Debian Woody hat aber
standardmässig den 2.2 Kernel für die Installation zurechtgelegt. Also
CD 5 reinschieben und Woody mit bf2.4-Kernel starten würde Abhilfe
schaffen. Hier lande ich aber ziemlich bald bei einem Kernel Panic.
Woraus der entsteht, lässt sich leider nicht recht bestimmen.
Einzige mir bekannte Lösung bleibt noch: Installation auf hda1 mit
Kernel 2.2.20 ausführen, danach Kernel auf 2.4.21 updaten,
Controller-Modul einbinden und das System auf RAID umschreiben. Doch
kann ich da nicht so recht abschätzen, wieviel Aufwand die Umschreibung
der Configs bedeuten würde. Zudem schätze ich dies als Gebastel ein. Für
eine Produktiv-Umgebung ziemlich ungeeignet.
Oder aber ich lege mir eine eigene Installations-CD zurecht mit Kernel
2.4. Aber auch das finde ich ziemlich heikel.
Alternative: SuSE, Red Hat, Caldera oder Mandrake benutzen. Die gefallen
mir aber alle nicht so wirklich.
Hat jemand eine Idee und kann mir bei meiner verzwickten Lage
weiterhelfen? Vielen Dank für jegliche Hilfe!

Johannes entweder hast du das modul nicht bei der installation per modconf manuell in den kernel integriert....

....oder dein controller wird net unterstützt.. dann weissi net wo...finden
gruss
pablo

alias12
08.08.2008, 11:51
Hi Leute
Ich versuche hier ein Debian Linux aufzusetzen mit einem Promise
FastTrack 100 RAID Controller. Leider gibt's für den Promise Controller
kein Debian Support. Trotzdem hab ich's geschafft mit dem Source-Code
das Modul mit dem 2.4 Kernel zum funktionieren zu bringen.
Problematisch nun: Ich brauche das Modul bereits bei der Installation
(Boot-Platte muss im RAID-Array eingebunden sein). Debian Woody hat aber
standardmässig den 2.2 Kernel für die Installation zurechtgelegt. Also
CD 5 reinschieben und Woody mit bf2.4-Kernel starten würde Abhilfe
schaffen. Hier lande ich aber ziemlich bald bei einem Kernel Panic.
Woraus der entsteht, lässt sich leider nicht recht bestimmen.
Einzige mir bekannte Lösung bleibt noch: Installation auf hda1 mit
Kernel 2.2.20 ausführen, danach Kernel auf 2.4.21 updaten,
Controller-Modul einbinden und das System auf RAID umschreiben. Doch
kann ich da nicht so recht abschätzen, wieviel Aufwand die Umschreibung
der Configs bedeuten würde. Zudem schätze ich dies als Gebastel ein. Für
eine Produktiv-Umgebung ziemlich ungeeignet.
Oder aber ich lege mir eine eigene Installations-CD zurecht mit Kernel
2.4. Aber auch das finde ich ziemlich heikel.
Alternative: SuSE, Red Hat, Caldera oder Mandrake benutzen. Die gefallen
mir aber alle nicht so wirklich.
Hat jemand eine Idee und kann mir bei meiner verzwickten Lage
weiterhelfen? Vielen Dank für jegliche Hilfe!

Johannes

der Kernel Panic kommt daher, dass der Kernel beim Booten die HD bzw. das sogenannte Root (\) Verzeichnis nicht findet, was dann bei Linux in einem KP endet.. damit der Treiber quasi beim Booten eingebunden wird, sind folgende Schritte notwendig:

1.) richtigen Treiber für Deine Kernel Version (2.2) auf promise.com suchen
2.) gemäss folgender Anleitung den Treiber mit Hilfe einer sogenannten Init RamDisk (INITRD) aufrufen

LML-Howto: Installationsanleitung fr SATA-Controller 'Promise SATA 150 TX4' in Linux-Musterlsung 2.2 final1 (http://lml.tuxher.de/howto/sata.html)

müsste eigentlich auch für Deinen Controller funktionieren..

Hoffe es klappt so...