Hallo Highland
Eine eindeutiges richtig oder falsch gibt es hier aus meiner Sicht nicht. Deshalb auch die unterschiedlichen Meinungen der RAV-Berater.
Wenn ich (und nach meiner Kenntnis viele Personalchefs) eine Bewerbung ohne Monatsangaben sehe, geht bei mir eine Warnlampe an. Wenn ich genügend brauchbare Bewerbungen habe, lege ich diese Bewerbung beiseite. Bei einem Bewerbungsgespräch würde ich den Bewerber ganz detailliert nach den Stellen und den Zeiträumen fragen. Bei solcher Darstellung gehe ich von der Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit des etwas verschleiern wollen aus.
Bedenken könntest Du auch, einfach klar zu kommunizieren, dass Dir die „1 Monatsstelle“ nicht gefallen hat. (Arbeit, Team, eigenen Fehler eingestehen etc.) Gut begründet ist das oft kein Nachteil. In Deinem Fall, warst Du nur 2 Monate arbeitslos. Das ist heute vielerorts kein grosses Problem mehr.
Vor einigen Jahren verschwieg ein Bewerber eine bisherige Stelle. Er wurde von der Firma eingestellt. Als dann das Pensionskassengeld vom verschwiegenen Arbeitgeber kam, war die Glaubwürdigkeit dieses Mitarbeiters stark erschüttert. Allerdings arbeitet er immer noch in der Firma und ist erst letzthin befördert worden.
Viel Erfolg!