Zitat:
Original geschrieben von Harald Weil die Amis genau wissen das sie eh abgehört werden..... |
*lol*
@Jürg
Es scheint nur so, das uns die Amis voraus sind. Das ist reine Auslegungssache
Ich finds ebenfalls absolut richtig, das Löhne transparent gemacht werden. Schliesslich geht es dabei nur um eine "Entschädigung" für geleistete Dienste. Wer das selbe Leistet, der verdient die gleiche Abgeltung.
Und genau hier liegt auch der Hund begraben. Wer entscheidet über die Qualtität der Leistung?
Jeder Mensch arbeitet anders, die einen schneller, die anderen genauer, usw.. Und weil diese Unterschiede natürlich bedingt sind, sollten subjektive Wahrnehmungen nicht in die Lohnkalkulation miteinfliessen.
@schubo und hagy
Ich tippe mal auf die älteren Mitarbeiter. die mit der Offenlegung ihres Lohnes Mühe haben. Vermutlich wird vorallem bei diesen Leuten kontrolliert ob der Zahltag auch mit Leistung übereinstimmt,
Ich hatte vor ein paar Jahren ähnliche Erfahrung gemacht, als in der damaligen Firma die Stempeluhren abgeschafft wurden. Jeder arbeitete dem Arbeitsanfall entsprechend und nicht mehr nach Arbeitszeit.
Die jüngeren hatten die Änderungen sehr schnell akzeptiert, während die älteren sehr viel Mühe hatten und anfingen unterm Tisch die Stunden der anderen zu notieren. Es hat ziemlich lange gedauert bis dieses Zeitmodell von allen akzeptiert wurde.
Deshalb ist es sehr wichtig Änderungen nicht mit der Hauruck-Methode einzuführen, sondern Änderungen vorzeitig anzukünden. Auch Gespräche mit "unsicheren" Personen können einem "ungesundes Betriebsklima" vorbeugen.
In Sachen Lohn ist es meiner Meinung nach immernoch am besten bei der Geschäftsleitung und beim Kader anzufangen. Die Akzeptanz bei den "normalen" Mitarbeitern steigt erheblich an, wenn auch ihr Chef seine Lohntüte auf den Tisch lehrt.
Cello