Zitat:
Original geschrieben von Technocontrol
@Cello
stimmt und stimmt auch nicht. Solange alle an der Landesgrenze aufhören zu denken wird sich nie twas ändern. Man muss halt schon etwas grösser an einen Tisch sitzen damit etwas vernünftiges rauskommt dabei. Übrigens sollte da nicht nur die Lobby sondern auch die andere Seite beisitzen damit wenigstens mal alle Parteien des Problems anwesend sind.
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Wenn solche Gestze weltweit durchgesetzt werden sollten, dann geht dies vermutlich nur mit Hilfe einer globalen Organisation. Da es sich aber um ein wirtschaftliches Problem handelt dürften die Interessen sehr weit auseinanderliegen.
Ich frage mich, ob es überhaupt Sinn machen würde. Wenn ich mir das Kyoto-Protokoll, die Währungsunion mit dem Euro, die Menschenrechtskonventinen, oder den Verzicht auf Atomwffen, usw. anschaue, bezweifle ich das alle Länder eine Urheberrechts-Vereinbarung unterzeichnen würden.
Zudem wurden Urheberrecht zum Schutz des einzelnen Künstlers entworfen und nicht um wirtschaftliche Interessen einer "kriminellen Organisation" zu wahren
Die Menscheit hat weitaus grössere Probleme, als ein globales Gesetz zum Schutze der Film- und Musikindustrie.
Zudem sind Gesetze, die ganz gezielt aufgestellt werden um einen einzelnen Wirtschaftszweig zu stüzen eher fragwürdig. Die liberalen Politiker sind ja die ersten, die eine freie Marktwirtschaft predigen und weniger Gesetze fordern
Und wie immer dazu noch meine Meinung:
Die Musik- und Filmindustrie soll aufhören zu jammern und endlich innovative Vertriebsmodelle auf den Markt bringen.
Wer Jahre lang einfach nichts anderes macht als Kohle einzustreichen und dabei den Anschluss an die digitale Welt verliert ist selber schuld.
Es ist doch z.B sehr interessant, das die erfolgreichen Online-Stores nicht auf Initiative der Branche kam, sonderen von Geräteherstellern wie Apple.
Cello