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Umstieg auf Linux spart (noch) kein Geld
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Standard Umstieg auf Linux spart (noch) kein Geld - 07.04.2004, 10:36

Die Yankee Group kommt in einer Studie zum Schluss, dass Linux Windows in den nächsten zwei Jahren nicht ernsthaft gefährdet.

Will ein Unternehmen von Windows auf Linux umsteigen, kann das ganz schön ins Geld gehen. Zu diesem Schluss kommen die Marktforscher der Yankee Group, die rund 1000 IT-Entscheider weltweit dazu befragt haben. Ein solcher Wechsel soll bis zu vier Mal soviel kosten und bis zu drei Mal so viel Zeit beanspruchen wie ein Upgrade von einer älteren auf eine neuere Windows-Version. Qualitativ sei dem offenen Betriebssystem nichts negatives nachzusagen. Linux könne locker mit Unix oder Windows Server 2003 mithalten, so die Auguren.
Die Studie kommt weiter zu dem Schluss, dass es auf der Desktop-Seite bis 2006 keine wesentlichen Änderungen geben werde. Und auch serverseitig werde Linux in den nächsten zwei Jahren Windows nicht ernsthaft gefährden. (mac)


Greez
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Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen. (Ozzy Osbourne)
   
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Umstieg auf Linux spart (noch) kein Geld
 
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Standard 07.04.2004, 11:00

denke es braucht noch etwas Zeit bis sich Know-How weiter verbreitet hat was Linux angeht.
Kostentechnisch dürfte vor allem vieles davon abhängen wieviel Schulung nötig ist. Die Migration ist auch nicht immer ohne.

Denke aber auch dass eine friedliche Koexistenz zwischen Windows und Linux möglich ist

Gruss
Daniel


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Standard 07.04.2004, 22:24

Was man vielleciht an Software spart kommt bei der Schulung drauf. Wenn ich an den Preis des SuSE Linux Enterprise Server denke ist das Wort "günstig" wohl mittlerweile nicht ganz passend


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Standard 08.04.2004, 08:12

Also ich sehe das genau so. Zum jetztigen Zeitpunkt ist einfach noch zuwenig erfahrung auf seiten der User vorhanden, was zu enormen Schulungskosten führt.

Gruss


Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer.

Der beste Weg einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu wischen, besteht darin,
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Windows ist auch nicht so schlecht wie alle sagen !!

gruss koni


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Da kann ich nicht widersprechen - bis auf eines - die Lizenskosten,die spart man sich auf jeden Fall. Und wenn man sich zB für Debian oder Gentoo entscheidet bleibts auch kostenlos. Was die Schulungen angeht - auch Windows muss gelernt werden. Wenn jemand mit Linux gross wurde und auf Windows umsteigt ist das nicht leichter als umgekehrt.
   
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@Ryanika

Da hast Du recht. Nur wird das noch eine weile dauern. Es müsste mehr billige Komplettsysteme mit vorinstallierem Linux geben, dann würde das ganze vermutlich beschleunigt.


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Standard 08.04.2004, 15:23

Linux hat noch einen langen Weg vor sich.
Klar läuft ein Rechner unter Linux, klar hat Linux ein paar Vorteile.
Aber wo bleiben die Applikationen?
Mittlerweile haben sehr viele Unternehmen sehr viel in ihre eigenen Applikationen investiert, ich denke nicht dass kurzfristig alle Applikationen umprogrammiert werden. Dagegen sind die Lizenkosten eher gering einzuschätzen.

EDV ist nicht gratis, auch wenn viele dies nicht wahrhaben wollen

Als File-, Print- und Webserver ist Linux schon lange etabliert. Bis zum Anwendungs- und Policyserver wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Im Desktopbereich fehlt halt immernoch die breite Hardwareunterstüzung.

Cello


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Standard 08.04.2004, 15:43

Na ja ich sehe das Problem bei den Ich mach alles automatisch linux systemen. Weill das verleitet sehr fuer den prod einsatzt und wenn dann was nicht so tut wie es soll jamern alle und keiner weiss weiter. Da mache ich gleich alles mit zb gentoo da musst du wenigstens die grundlagen mal beherschen befohr der server ans netz geht

gruss
koni


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Es gibt ja markterhobene Daten die Besagen dass die Initialinvestition in eine Hardware nur 20% der Kosten ausmacht. Die restlichen 80% sind Schulung, Aktualisierung, Pflege etc.

Unter diesem Gesichtspunkt sind vielleicht auch die Probleme von München klarer. Es reicht nicht am Anfang ein Budget zu planen und zu glauben dass damit alle Kosten gedeckt wären. Dieser Mythos hält sich aber leider tapfer auch bei Top-Managern.

Bin auch der Meinung man kann sich an fast alles gewöhnen - wie neu oder "seltsam" es auch ist. Aber die Gewohnheit ist allgegenwärtig. Weiteres Problem: die meisten User haben zu Hause eine Windowskiste stehen. Da fällt eine Umstellung noch viel schwerer.

Gruss
Daniel


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Hey da haben wir die 20/80 Regel wieder einmal.

Im Ernst. Bei uns haben sich einge Abteilungen auch beklagt, dass die Arbeit teurer ist als die Hardware. Abers Hardware kostet ja auch nichts mehr.

Gruss


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Standard 29.04.2004, 18:29

Braucht es wirklich soviel Schulung für die Anwender? Was stellt ihr euch unter Anwender vor? Einer der seine Arbeit am PC macht und seine Applikationen hat oder einer der seinen Computer einrichtet? Man kann das Linux Frontend so simpel gestalten, dass der Benutzer gar keine Kenntnisse über Linux haben muss. Zusätzlich kann man das Linux beliebig customizen, was man von den Microsoft Produkten definitiv nicht behaupten kann. Ausser man hat soviel Geld wie die Schweizer Grossbanken und kauft sich sämtliche Rechte ;-)
Leider fehlt es in der IT-Branche noch an Aufklärung was den Einsatz von Linux betrifft.

Übrigens hab ich bis jetzt jede Hardware unter Linux zum laufen gebracht. Sogar eine völlig unbekannte wlan pcmcia karte. Für solche Fälle nimmt man einfach einen sogenannten Wrapper (open source) und kann damit vom für Windows geschriebenen Treiber Gebrauch machen. ich kann sogar mit dem "dd"-Befehl direkt mpeg2-videos vom Fernsehkabel über meine pvr350 aufnehmen. (unter windows übrigens praktisch unmöglich da zuviel cpu leistung dafür benötigt wird).

Den einzigen Nachteil den ich in Linux sehe, ist dass nicht alle von Firmen gekaufte Software portierbar ist. Für diese Fälle sollten sie sich mal "richtige" Software kaufen :-D


Hat hier übrigens einer eine Ahnung ob es ein anerkanntes Linux Certifikat gibt? Brauche dringend irgend ein Certifikat für meine Bewerbungen. Sollte jedoch kein Kurs sein!
   
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Hallo Camel

Schau mal hier: http://www.digicomp.ch/

Dafür erklärst Du mir das mit den Grossbanken noch etwas genauer.

Gruss


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Habe eine Zeit lang bei einer gearbeitet und die haben doch tatsächlich ihr "eigenes Windows", welches genau zu ihren "needs" angepasst wurde. Aus einem ganz einfachen Grund: Sicherheit

Das gibt ihnen die absolute Kontrolle über 1000e von Mitarbeitern. Sie haben einen eigenen Netinstaller, bei welchem man komische IDs und so eingeben muss. Dafür sind mehr als die Hälfte der Server nicht Microsoft basierend :-)

Man kann übrigens ein Linux Server einrichten, der die gleichen Informationen an die Windows Workstations weitergibt wie ein Windows Server. Die Ganze Benutzerverwaltung, Policys etc. ist also nicht Microsoft abhängig.


Eidg. dipl. Informatiker <br>
<img src=http://www.click-smilies.de/usersmilies/einzelusersmilies/eclipsee_gold_cup.gif> LPI Level 1 Linux Administrator

Making children use non-free software is teaching them not to share.

Hard work often pays off after time, <b>but</b> laziness always pays off now!
   
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