Wie du vielleicht weisst kriegt unter Linux jedes Gerät (auch virtuelle) ein Device-File. Eine Datei also die das Gerät darstellt. Der Vorteil hier ist, dass diese Device-Files (unter /dev/*) direkt über Commands in der Konsole angesprochen werden können. Man kann z.b. einen USB-Joystick "abhören" und kriegt dann hübsche Signale wenn man ihn bewegt. Diese Signale könnten dann relativ einfach in einem Shell Script (funktioniert ähnlich wie batchfile unter Windoze einfach 1000 mal mächtiger) verwendet werden. Oder man gibt kurz den Befehl
dd if=/dev/hda1 of=outputfile.img ein und schon hat man ein perfektes 1zu1 Image der 1. Partition auf der 1. IDE Festplatte. So - genug zu den Devicefiles
Wie am Anfang erwähnt gibt es auch virtuelle Devices. Das sind eigentlich einfach Geräte die nicht als Hardware existieren müssen, jedoch genauso irgendwelche Funktionen übernehmen. Ein tty ist das Terminal. Dies kann interaktiv sein oder einfach nur zur Darstellung von Daten dienen. Es können beliebig viele Terminals geöffnet werden. Üblicherweise switcht man mit der Tastenkombination
[alt]+[ctrl]+[F{Nummer der Konsole}] zwischen ihnen. Ein Terminal kann auch extern via z.b. einem seriellen Kabel angeschlossen sein. Auf diesem Weg habe ich Linux auf dem IPAQ installiert (und dies sogar mit dem Hyperterminal unter Windoze). Hoffe das gibt dir einen ungefähren Überblick. Stehe weiterhin für jegliche Linux Fragen zur Verfügung.
Cheers