Ja, ganz so trivial ist es nicht.
Damit du von serverA auf serverB per nfs zugreifen kannst, müssen paar Vorraussetzungen erfüllt sein:
1. auf serverB muss nfs installiert sein. ob dies der Fall ist, kannst du zb. unter Suse mit Yast...software rausfinden. Einfach im Suchen Feld "nfs" eingeben.
Gegebenenfalls installieren. Da gehören mehrere Pakete dazu, u.a. portmap.
Einfach alles ankreuzen und gut ist.
2. auf serverB muss in der /etc/exports eingetragen sein, welches Verzeichnis überhaupt freigegeben sein soll, und wer zugreifen darf, und mit welchen Rechten.
Beispiel /etc/exports
/usr/local 192.168.0.*(rw,async)
/var/log 192.168.0.4(ro,async)
Dadurch wäre der Rechner 192.168.0.4 berechtigt, lesend auf das verzeichnis /var/log zuzugreifen über nfs.
Das gesamte Netz dürfte aber mit Lese - und Schreibrecht auf /usr/local zugreifen.
ro=read only / rw=read und write
sync ist etwas sicherer, aber arschlangsam.
Wenn der nfs Server bereits läuft, wird eine neue Eintragung in /etc/exports erst nach folgendem Befehl wirksam
exportfs -a
Ob nfs überhaupt läuft, kann man mit folgendem Befehl checken
ps -ef | grep nfsd
Um den Dienst zu starten (vorrausgesetzt nfs ist installiert) gibt man ein
(unter Suse)
/etc/init.d/portmap start
/etc/init.d/nfslock start
/etc/init.d/nfsserver start
(unter Redhat)
/etc/init.d/portmap start
/etc/init.d/nfslock start
/etc/init.d/nfs start
Genug für heute, ich trinke jetzt Kirschsaft mit Eiswürfeln!
