 |  | | | | | | | | |  |  | | | | | Fortgeschrittener Benutzer
Status: Offline Beiträge: 78 Registriert seit: 06.03.2005 | Braindumps und ihre Konsequenzen? -
22.06.2005, 18:21
Hi
Gibt es Konsequenzen wenn man Braindumps nutzt? Kann die Prüfung nicht annerkannt werden? Von mir aus gesehen ist das ganz klar Betrug, da jeder Prüfungungsteilnehmer ein "Non-disclousure" agreement unterschreibt!
Ich will jetzt nicht hören die merken das nicht. Ich habe mir einen Braindump vom berühmt berüchtigen Testking zur LPI 202, im Eselstall, heruntergeladen. Es hat massenweise falsche Antworten! Angenommen jemand ohne Linux Kentnisse würde die Prüfung machen und die falschen Antworten einfüllen, wäre diese ein leichtes Spiel für die computer based Test Engine ihn zu überführen!
cya | | | | | Links zum gleichem Thema: | | | | | | | Super Expert Benutzer
Status: Offline Beiträge: 5,431 Registriert seit: 09.03.2004 Ort: Raum Zürich Alter: 32 | 
22.06.2005, 18:35
Habe noch nie von einem Fall gehört, an dem ein Bestrafung oder sogar eine aberkennung der Bestandnen Prüfung die Rede war. Du betrügst ja nicht während der Prüfung. Du betrügst dich nur selbst. Da das Auswenig lernen später nichts bringt, da ser wirkliche Stoff nicht kapiert wird. Braindumps sind sinnvoll, wenn man mal seinen Wissenstand testen will. Aber sicher nicht zur alleinigen Prüfungsvorbereitung Der PC rechnet mit allem, nur nicht mit seinem Besitzer.
Der beste Weg einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu wischen, besteht darin,
einen besseren zu machen. | | | | | | | | Moderator
Status: Offline Beiträge: 1,275 Registriert seit: 27.10.2004 Ort: Gossau SG Alter: 54 | 
22.06.2005, 20:29
Ich ziehe vorsichtshalber schon mal den Kopf ein.
Ist eine Prüfung eine gute Prüfung, wenn man sie mit Braindumps bestehen kann?
In meinem Arbeitsgebiet aus meiner Sicht nicht. Aber andernorts sieht es ja vielleicht anders aus.
Gruss
Gandalf | | | | | | | | Super Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 1,796 Registriert seit: 10.01.2005 Ort: Germanien | Re: Braindumps und ihre Konsequenzen? -
22.06.2005, 20:56
Zitat: Original geschrieben von tele_type Hi
Gibt es Konsequenzen wenn man Braindumps nutzt? Kann die Prüfung nicht annerkannt werden? Von mir aus gesehen ist das ganz klar Betrug, da jeder Prüfungungsteilnehmer ein "Non-disclousure" agreement unterschreibt!
Ich will jetzt nicht hören die merken das nicht. Ich habe mir einen Braindump vom berühmt berüchtigen Testking zur LPI 202, im Eselstall, heruntergeladen. Es hat massenweise falsche Antworten! Angenommen jemand ohne Linux Kentnisse würde die Prüfung machen und die falschen Antworten einfüllen, wäre diese ein leichtes Spiel für die computer based Test Engine ihn zu überführen!
cya |
Bei meiner Exchange 2000 Prüfung MÜSSEN sie es einfach gemerkt haben! Ich war nämlich nach 7 Minuten fertig.
Was hatte es für Konsequenzen? KEINE! Es juckt keinen Menschen.
Prüfungen bestehen ist eine Sache. In der Praxis bestehen eine andere.
Viele Prüfungsfragen siehst du nur in der Prüfung, und im wahren Leben laufen sie dir nie wieder über den Weg. Wer macht schon VPN mit Windows Servern?
In der Prüfung muss man trotzdem wissen wie es geht, auch wenn man es nie einsetzen wird.
Was ich damit sagen will: Es ist Sommer!  CCNA, MCSE ...
640-801 / 642-551 / 642-502 / 70-292 / 70-215 / 70-270 / 70-216 / 70-217 / 70-218 / 70-219 / 70-224 / LPI 101 / LPI 102 | | | | | | | | Super Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 1,796 Registriert seit: 10.01.2005 Ort: Germanien | yeah -
22.06.2005, 21:00
Braindumps sind eine herrliche Sache. Dass viele der angegebenen Antworten falsch sind war schon immer so. Doch selbst wenn von 300 Poolfragen 50 falsch sind, und man lernt alles so auswendig, hat man doch gute Chancen den Test zu schaffen.
Ich habe immer Pools gelernt. Paralell bei Fragen die ich nicht verstanden habe die Theorie nach gelesen.
Die Dumps helfen einfach dabei, die ART der Fragen zu verstehen. Vieles wird auch einfach eingepaukt, vieles wird auch verstanden - eben wie im wahren Leben!
Man kann niemals ALLES bis ins ff verstehen. Wichtig ist, das woran man gerade arbeitet zu verstehen und Projekte fertig zu kriegen. Bzw zu wissen, wo man nachlesen muss wenn man Informationen braucht.
Hast du die Zertifikate mal in der Tasche interessierts hinterher keine Menschenseele, wo sie herkommen.
Du hast sie, und deine Jobchancen steigen.
Ups, wieder mitten in ner Braindump Diskussion..
Muhahaha CCNA, MCSE ...
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Status: Offline Beiträge: 1,275 Registriert seit: 27.10.2004 Ort: Gossau SG Alter: 54 | Re: Re: Braindumps und ihre Konsequenzen? -
22.06.2005, 21:22
Zitat: Original geschrieben von spacyfreak ......
Prüfungen bestehen ist eine Sache. In der Praxis bestehen eine andere.
....
Was ich damit sagen will: Es ist Sommer! | Bei beidem stimme ich Dir zu.  Die Quittung für Braindumps bekommt man oft später ebenso die Firma die so jemanden eingestellt hat, weil sie davon ausging, er beherrsche das geprüfte.
Ich denke einfach, auch die Prüfungsmacher haben eine Verantwortung zu tragen. Wenn ich es beim mitlesen in diesem Board richtig verstanden habe, kommen jetzt mit diesen Simulationen, Prüfungen die eher verstandenes Wissen abfragen an stelle von totem Datenmaterial.
Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.
Schönen Abend
Gandalf | | | | | | | | Super Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 1,796 Registriert seit: 10.01.2005 Ort: Germanien | öh -
22.06.2005, 21:36
So wie ich die Simulationes Prüfungen verstanden habe, sind sie ein riesen Bockmist. Könnte mich aber auch irren. Es haben einfach wohl zu viele Leute bestanden in letzter Zeit, und jetzt denkt man man muss mal wieder die Daumenschrauben anlegen.
In der Praxis muss man z.B. bei Cisco Switches auch öfters mal das Fragezeichen bemühen, zb.
ciscoswitch(config)#vlan ?
da man einfach die milliarden von Befehlsoptionen nicht auswendig weiss - ausser die paar Befehle, die man 300 mal am Tag eintippt. In der Prüfung wird das aber scheinbar erwartet dass man mit drei Hirnen gesegnet ist und statt im Playboy zu blättern den "MS Press - Almanach" auf dem Klo studiert. CCNA, MCSE ...
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22.06.2005, 21:55
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Status: Offline Beiträge: 125 Registriert seit: 22.12.2003 Ort: Fislisbach Alter: 28 | Re: Braindumps und ihre Konsequenzen? -
22.06.2005, 22:09
Gibt es Konsequenzen wenn man Braindumps nutzt?
Nein solange Du nicht erwischt wirst.
resp. ja die Wahrscheinlichkeit die Prüfung zu bestehen steigt bei den meisten. Kann die Prüfung nicht annerkannt werden?
Ja wenn Du erwischt wirsd.
Soweit ich weis kannst Du für diese oder sogar jegliche weitere Prüfung gesperrt werden. Oder war das nur bei MCPs. Ich weis nicht wie das bei den LPI Prüfungen ist.
Erlichgesagt ich weis es nicht mehr genau.
>> wenn du keine Dumps benutzt musst Du dir auch keine sorgen machen!  Gruss siphi
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Status: Offline Beiträge: 3,945 Registriert seit: 08.08.2003 Ort: Olten Alter: 49 | Re: yeah -
23.06.2005, 20:17
Zitat: Original geschrieben von spacyfreak Braindumps sind eine herrliche Sache. Dass viele der angegebenen Antworten falsch sind war schon immer so. Doch selbst wenn von 300 Poolfragen 50 falsch sind, und man lernt alles so auswendig, hat man doch gute Chancen den Test zu schaffen.
Ich habe immer Pools gelernt. Paralell bei Fragen die ich nicht verstanden habe die Theorie nach gelesen.
Die Dumps helfen einfach dabei, die ART der Fragen zu verstehen. Vieles wird auch einfach eingepaukt, vieles wird auch verstanden - eben wie im wahren Leben!
Man kann niemals ALLES bis ins ff verstehen. Wichtig ist, das woran man gerade arbeitet zu verstehen und Projekte fertig zu kriegen. Bzw zu wissen, wo man nachlesen muss wenn man Informationen braucht.
Hast du die Zertifikate mal in der Tasche interessierts hinterher keine Menschenseele, wo sie herkommen.
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Ups, wieder mitten in ner Braindump Diskussion..
Muhahaha | Aber aber Spacyfreak. Verfällst wohl wieder in alte (Braindump)Zeiten. Dieses Thema haben wir doch schon zur Genüge durchgekaut. Greez
Trainer
Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen. (Ozzy Osbourne) | | | | | | | | Super Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 1,796 Registriert seit: 10.01.2005 Ort: Germanien | Es ist Sommer! -
23.06.2005, 20:37
Muss an der Hitze liegen, lieber Trainer!
Rückfallgefahr.
Naja, ich hab das Thema nicht wieder aufgewärmt.
Mein Gewissen sagte mir einfach, ich dürfe aus moralischen Gründen den Thread-Eröffner nicht um meine Meinung betrügen!
Dabei versuche ich natürlich die deutsch/schweizerischen Beziehungen möglichst nicht zu belasten! CCNA, MCSE ...
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Geändert von spacyfreak (23.06.2005 um 20:50 Uhr).
| | | | | | | | Moderator
Status: Offline Beiträge: 1,275 Registriert seit: 27.10.2004 Ort: Gossau SG Alter: 54 | Re: Es ist Sommer! -
23.06.2005, 21:05
Zitat: Original geschrieben von spacyfreak
Mein Gewissen sagte mir einfach, ich dürfe aus moralischen Gründen den Thread-Eröffner nicht um meine Meinung betrügen!
Dabei versuche ich natürlich die deutsch/schweizerischen Beziehungen möglichst nicht zu belasten! | Grins
Gandalf | | | | | | | | Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 882 Registriert seit: 01.09.2003 Ort: Buttikon Alter: 31 | 
24.06.2005, 08:23
@tele_type:
Wenn ich Deine Frage genau anschaue, dann ist die eigentliche Frage doch einfach: "Ich benutze Braindumps und möchte nicht erwischt werden! Werde ich evt. erwischt?"
Die Antwort auf Deine Frage ist ganz einfach: Wenn Du alle Antworten auswendig lernst und an die Prüfung gehst, dann sieht die LPI natürlich das Antwortsmuster eines Braindumps (wegen der falschen Antworten) - ob diese dies aufklären oder nicht ist eine andere Frage. Wenn Du die Braindumps als Unterstützung zum lernen nimmst, um zu sehen, welche Theorie dahinter steckt und auch nicht ganze Pools von Braindumps durchmühlst, dann ist Dir und auch der LPI geholfen: Du hast was gelernt und die LPI hat einen Kandidaten mit einem Diplom, welcher es auch verdient hat (natürlich wäre es noch schöner ohne Braindumps, da es genügend Testvorbereitungsfragen gibt, die anerkannt sind - z.B. www.selftestsoftware.com).
Kurz und gut: Was soll eigentlich diese Frage? Wenn man abgebrüht genug ist und Braindumps benutzt, muss man auch mit den entsprechenden Konsequenzen leben können! Ich finde es ein bisschen feige, erst einmal die Konsequenzen abzuchecken: Ist es ein bisschen so wie: "Ich möchte eine Bank überfallen und frage dann kurz in einem banknahen Betrieb wie wahrscheinlich das ist, dass die Dich nachher erwischen."
Grüsse
Cal77 MCSE+S, MCSE+M, MCT, CCNA
Mindestens 80% der Bugs in Windows repräsentiert die Person, welche vor dem Computer sitzt. Der einzige Service Pack dafür heisst "fundiertes Wissen"... Sponsor von informatikBoard.ch: iTrain GmbH | | | | | | | | Super Profi Benutzer
Status: Offline Beiträge: 1,796 Registriert seit: 10.01.2005 Ort: Germanien | hehe -
24.06.2005, 09:25
So direkt wollt ichs nicht ausdrücken.
Mir kam die Frage nach den Konsequenzen aber auch recht scheinheilig vor.
Ich glaube nicht, dass sich das LPI Team die Mühe macht, Testking Fragenpools nach Fehlern abzusuchen
und das dann mit Antworten von Prüflingen abzugleichen. Ist ja wohl ein Witz!
LPI geht einfach davon aus, dass ein Linux Kenner sich sein Wissen zertifizieren lassen will u. darum die besagte Prüfung ablegt.
Dass einige Leute das Ziel mit Dumps erreichen ist natürlich jedem bekannt. Deshalb versucht man die Fragen regelmässig zu aktualiseren oder auch "ähnliche" Fragen zu stellen, die aber minimal von der Dump Frage abweicht, um gerade solche Leute (wie mich) damit abzufangen.
Bei den LPI Prüfungen (die ich bis Level 1 abgelegt habe) muss ich sagen, dass TK sowiso nicht ausreicht.
Ganz im Ernst! Es gibt mind. drei verschiedene Pools, aus denen die LPI Fragen geschöpft werden. Die Chance, dass die Mehrzahl der Fragen DEINER Prüfung einige TK Fragen enthält, ist also ca. 1:3. Zumindest war das vor 2 Jahren so.
Um auch solche "Widrigkeiten" meistern zu können, ist
es meines Erachtens eine effektive Lernvariante, Pools zu verwenden und durchzuarbeiten, aber tatsächlich auch bei allen unklaren Fragen die Theorie nachzulesen und zu begreifen. Das steigert die Chance zu bestehen am ehesten, statt nur dumpf auswendigzulernen. CCNA, MCSE ...
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