M. Night Schlagmichtot, berühmt geworden durch den genialen Mystery Schinken "The Sixth Sense" mit Bruce Willis ("ich bin tot und keiner sagts mir" ) und dem nachgelegten "Unbreakable" sowie dem interessanten und spannenden "The Village" bringt sein neustes Werk in die Kinos - "Das Mädchen aus dem Wasser".
Da ich von dem Regisseur prinzipell etwas halte, da er neues wagt und ein gewisses Niveau zu haben scheint, hab ich mir den Film heute angetan.
Story:
Der stotternde Hausmeister einer Wohnanlage hört nachts Planschen im Swimmingpool. Irgendwann holt er ein Mädchen aus dem Becken, das eine Art Nymphe ist, die in einer Wasserwelt lebt (hmm - was macht die in einem amerikanischen Swimmingpool?) und die Kontakt mit einem bestimmten Menschen herstellen will, der in der Siedlung lebt (der Regisseur M. Night Schlagmichtot selbst...), um ihm irgendwas zu sagen, bzw. weiss der Geier was sie von ihm will. Dieser Jemand schreibt nämlich ein Buch, das die Zukunft der Menschheit massgeblich verändern wird.
Was die Nymphe damit zu schaffen hat ist mir jedoch unklar...
Das erwartete überraschende Ende bleibt leider aus - alles wird gut.
DAS fand ich dann doch recht überraschend.
Am Ende rotten sich die Wohanlagenbewohner zusammen, um die Nymphe vor einer Art Wolf, der ein Rasenfell hat und sich im Rasen versteckt (wo auch sonst...) zu beschützen, der sie fressen will, da sie (ohne es zu wissen) die Königin der Nymphen ist, und der Rasenwolf sogar gegen die "Regel" verstösst, da die Königin besonders lecker ist.
Der Rasenwolf wird letztendlich von zombieartigen Affen gekillt, da er gegen die "Regel" verstossen hat, und ein grosser Adler kann die Nymphenkönigin dann am Ende endlich abholen und nach Hause bringen (wahrscheinlich ins Esoteriker-Auffanglager...).
Sie sind der Meinung die Story klingt irgendwie schwachsinnig? Sie haben verdammt recht! Irgendwas will sie uns sagen - wahrscheinlich dass es gute Menschen gibt, und jeder eine Bestimmung hat.
Wir Europäer haben freilich Zeit und Muße, über so etwas wie Bestimmung nachzudenken - zeitgleich tritt jedoch im Irak leider ein Kind auf eine Tretmine und wird in die Einzelteile zerlegt. So ziehe ich es vor zu glauben dass es keine Bestimmung gibt, sondern nur Glück und Pech...
Der Film ist eine Art modernes fabelartiges Märchen.
So ein Mischmasch aus alter Geschichte mit "Der Mensch hat eine Bestimmung"-Tralala und gewürzt mit Schiksals-Schabernack. Ist ein Film den man mit der Freundin anschauen kann.
Kurzum - man kann gut ohne diesen Film leben.