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Gewährleistung/Verantwortung für EDV-Anlage, wenn dritte eingreifen? -
21.09.2006, 23:42
Hiho,
ich bin seit etwa zwei Jahren bei einem mittelständischen Kunden tätig, dessen EDV-Anlage ich von der Pike auf aufgebaut haben. Das Konstrukt ist mit den Jahren gewachsen und machte bisher keine Probleme. Waren Probleme vorhanden, wurden diese natürlich sofort behoben. Nun schaut es wohl so aus, als ob sich die Geschäftsführung aus KOstengründen dazu entschlossen hat, einen Praktikanten einzustellen, welcher vom Arbeitsamt gefördert, einen Teil der Administrativen übernehmen soll. Natürlich ist dies das gute recht der Geschäftsführung, jedoch macht es mir sorgen, wenn ich weiß, dass ein dritter seine Finger im "sensiblen" Bereich tummelt. Im einzelnen geht es um einen Novell, zwei Sun Sparc5 und drei W2k Server mit etwa 50 Workstations.
Laut GF ist er eingeschränkt und soll sich die Struktur nur einmal "ansehen, jedoch stellte ich heute fest, dass ihm das Administrator Passwort übergeben wurde und der neu fleissig User anlegte, Gruppen erstellte und Passwörter änderte.
Mein Problem ist nicht die Situation ansich, jedoch die Gewissheit, dass wenn er etwas vermurkst, die Schuld bei mir landen wird. Wie kann ich mich absichern und schriftlich fixieren, dass ich in diesem Fall keinen Regress für Ausfälle, etc. leisten werde?
gruß
Dany
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22.09.2006, 00:12
Hm, kurlige Situation.
Ich denke wenn Du verantwortlich bist für die IT, dann muss die GL das auch mit Dir absprechen. Bist Du "nur" für die IT angestellt, oder machst Du das nebenbei? Weil Kosten sparen geht ja nur, wenn man irgendwo reduzieren kann, und das geht dann ja nur bei Dir.
Mit "Laut GF ist er eingeschränkt" meinst Du von den Rechten her, nicht geistlich, oder?
Gruess
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ich... -
22.09.2006, 00:18
bin dort die externe Firma...klar, ist ein langzeitarbeitslose, vom Arbeitsamt geförderter günstiger als meine Wenigkeit und was der junge drauf hat, kann ich nicht wirklich beurteilen...den Tobit-Server kannte er bisher jedenfalls nicht...Novell und Solaris hatte er auch noch nicht gesehen.
Da die Firma jedoch eine Menge Geld umschlägt, mache ich mir Sorgen, was passieren wird, wenn der Mailserver ausfällt und der Fima einige tausend Euro durch die Lappen gehen. :-(
gruß
Dany
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22.09.2006, 00:42
Dann ist es Deine "Pflicht", die Firma auf die Umstände hinzuweisen. Ich glaube kaum dass die Firma auch einen "Dahergelaufenen" einfach in die Buchhaltung höcken würde.
Vor allem sind die sich wahrscheinlich nicht bewusst, was sie verlieren, wenn die EDV nicht mehr läuft. Ich würde die GL zu einem freundlichen aber bestimmten Gespräch einladen und das Ganze besprechen.
Gruess
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22.09.2006, 00:48
Zitat:
Original geschrieben von swizz
Dann ist es Deine "Pflicht", die Firma auf die Umstände hinzuweisen.
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Das habe ich getan...würde jedoch gerne noch etwas schriftliches Verfassen, was mich im Falle eines wirklichen Falles absichert....Das Probem ist - wie formulier ichs, damit ich auf der sicheren Seite bin?
Zitat:
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Vor allem sind die sich wahrscheinlich nicht bewusst, was sie verlieren, wenn die EDV nicht mehr läuft. Ich würde die GL zu einem freundlichen aber bestimmten Gespräch einladen und das Ganze besprechen.
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Das sehen sie spätestens beim Supergau, aber dafür ist es meist zu spät...wie dem auch sei...das Gespräch gab es schon und mir wurde gesagt, dass der "neue" nur die vorhandene Dokumentation erweitern soll. ;-)
gruß
Dany
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22.09.2006, 00:52
Wir war denn das bisher geregelt? Da warst doch wahrscheinlich Du dafür verantwortlich? Das musste doch auch irgendwie geregelt sein.
Gruess
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so... -
22.09.2006, 01:29
wie es ausschaut, soll ich weiter verantwortlich sein und für die teuren Noteinsätze kommen, wenn der Praktikant nicht mehr weiter weiß...fakt ist, dass ich bisher für meine Arbeit gerne die Verantwortung übernommen habe, das jedoch unter diesen Umständen nicht mehr machen kann...ich MUSS mich also rechtlich absichern...
gruß
Dany
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Super Profi Benutzer
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22.09.2006, 07:13
Wahrscheinlich ärgert dich auch ein kleines bisschen, dass dir Arbeitsstunden durch die Lappen gehen, da jetzt ein billiger Arbeitslose "leichtere" Aufgaben übernimmt.
Die Verantwortung liegt bei der Geschäftsleitung. Du musst halt notfalls beweisen können, dass nicht DU etwas falsch gemacht hast, wenn ne Kiste abraucht.
Was die Passwörter etc angeht - so ist das nunmal. Wenn man neue Leute im IT Bereich einstellt und sie was machen sollen, gehts halt schlecht ohne Zugrif. Da muss immer bisschen Vertrauen dabei sein. Wenn man den Praktikaten als Lusche einschätzen würde wäre er längst nicht mehr da, also traut man es ihm zu dass er die Aufgaben, die er macht auch beherrscht bzw. verantwortungsvoll mit den Geräten umgeht.
CCNA, MCSE ...
640-801 / 642-551 / 642-502 / 70-292 / 70-215 / 70-270 / 70-216 / 70-217 / 70-218 / 70-219 / 70-224 / LPI 101 / LPI 102
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22.09.2006, 09:41
Zitat:
Original geschrieben von spacyfreak
Wenn man den Praktikaten als Lusche einschätzen würde wäre er längst nicht mehr da, also traut man es ihm zu dass er die Aufgaben, die er macht auch beherrscht bzw. verantwortungsvoll mit den Geräten umgeht.
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er ist erst den zweiten tag da ;-)
gruß
Dany
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22.09.2006, 10:48
Schlecht wäre sicher nicht, personalifizierte Admin-Konten zu benutzen und alles loggen lassen. So hast Du im Notfall (nachdem Du ihn behoben hast  ) etwas in der Hand.
Gruess
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