Gerade vorneweg: Wer Indiana Jones mag, kommt bei 2/3 des Filmes voll auf seine Kosten. Der Film hat die gleiche Art und Menge an Humor und Action wie seine Vorgänger. Es macht Spass, dem alternden Indy (Harrison Ford ist mittlerweile 65ig!) zuzuschauen, meines Erachtens hat hier das Alter des Schauspielers keinen Nachteil. Auch die Rückkehr resp. das Wiedersehen mit der doch auch recht gealterten Karen Allen (seine "Freundin" Marion Ravenwood vom ersten Teil) passt gut in die Geschichte und hinterlässt einen positiven Eindruck. Indy lernt in diesem Film auch seinen Sohn kennen (Mutter: Marion), welcher seine Sache auch sehr gut macht.
Eingefleischten Fans empfehle ich, nach oben besagten 2/3 des Films das Kino zu verlassen, weil was nachher kommt, kann wirklich nur aus einem kranken Ami-Hirn entspringen: Aliens, Raumschiffe, ich habe gedacht, ich bin bei ET gelandet! Aber schon vor den Aliens macht die Raserei durch den Urwald keinen Spass, die Kampfszenen (Degenfechten auf Jeeps) und Fahrmanöver wären zwar angebracht auf einer geteerten Strasse, aber nicht im Unterholz im Dschungel.
Bisher reihten sich IMHO die Indy-Filme im Bereich Abenteuer und Action ein, der neue Film ist aber eher im Fantasy-Bereich anzusiedeln. Schade, weil der Film zeigt zu Beginn, dass es auch anders geht.
Da kann ich eher den neuen Film mit Will Smith empfehlen: Hancock. Davon lief der Trailer und ich muss sagen, das könnte unterhaltsames Kino werden!
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