Gähn!
Das Original aus den 50ern ist freilich so ne Art "Nostalgie-Klassiker".
Dass man den Schinken neu auflegen musste - ich weiss nicht ob das wirklich sein musste.
Vor allem ist Keanu Reeves als ausserfrisischer Menschen-Vernichter beliebig auswechselbar - diese Rolle hätte so ziemlich jeder spielen können, selbst die Küchenmotte die ich vorhin erlegte.
Völlig ausdruckslos - viel/nixsagend blickt er herum, läuft ständig irgendwo hin, hin und her, vor und zurück, schaut wieder viel/nixsagend, läuft wieder hier und dort hin - hmm.
Sein Bodyguard Gort oder wie die Büchse heisst - naja, ganz nett.
Da macht er so nen weiten Weg um mit den Führern der Welt zu sprechen (worüber eigentlich?) und kann sich irgendwie nicht entscheiden ob er die Menschen vernichten soll oder nicht.
Wie mir jedoch schon immer klar war wird die Welt eines Tages durch Monty Pyton gerettet! John Cleese persönlich als Mathe-Professor macht dem Ausserfrisischen klar dass der Mensch sich ändern kann - dann wenn er am Abgrund steht bringt er den Willen auf sich zu ändern.
Dann läuft Keanu wieder hierhin und dorthin, dann wieder dorthin und dahin.
Der Roboter Gort wird mittlerweile unterirdisch untersucht, löst sich in Metallkäfer auf und soll ne Art Heuschrecken-Plage darstellen und wüstet halt hin und her usw usw. Gähn.
Alles in allem kann man den Film schon anschauen, man kann es tatsächlich durchhalten - doch die Story an sich ist schon superdünn, und was draus gemacht wurde ist auch nicht grade des Science-Fiction letzter Schluss.
Viel dummes Gelaber und viel zu viel hin- und herlaufen ohne Sinn und Ziel.
Und dazu Neos nichts/alles sagendes Gesicht.
Ne, muss nicht sein. Kann aber!
