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Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 09:17
Hallo Leute
ich glaub ich muss mich hier einfach mal etwas auskotzen(sorry der Ausdruck)..aber ich bin schon länger unzufrieden mit der arbeit und wie es hier so abläuft.
Der Job an sich ist eigentlich interessant, abwechslungsreich und man ist nicht nur auf einem bereich spezialisiert.
da ich aber seit 4 jahren hier bin und ich somit der Dienstälteste hier bin in der IT bleibt natürlich umsomehr an mir hängen. vor 2 jahren haben wir einen 2ten techniker eingestellt der dann mein direkter vorgesetzter wurde. womit ich kein problem habe nur leider technisch ist er gahrnicht auf der höhe obwohl wir die gleiche arbeit erledigen müssen, also alles was er nicht kann delegiert er weiter zu mir oder lässt es liegen bis ich es so oder so machen muss.... auf jedenfall bin ich hier ziemmlich unzufrieden. ich kann zwar mit meinem 2 chef alles diskutieren und er nimmt sich auch die zeit dafür. ihm ist es wichtig das ich mich hier wohl fühle, aber ich kann mich nicht immer bei ihm über meinem direkten chef auskotzen, oder? natürlich wollen sie das ich hier länger bleibe, klar hab ja auch die meiste erfahrung, und da der andere sich nicht besonders anstrengt wird es auch so bleiben. aber ich merke das ich mich seit längerem jeden tag nerve, und das immer über diverse kleinigkeiten die dann irgendwann eskallieren, gesundheitlich macht mir das ganze natürlich auch zu schaffen. hatte bisher nie geraucht und seit einem jahr hab ich angefangen als es mir schon damals zuviel wurde...des öftern unglicklich und vom kopfschmerzen geplagt....
klar, die lösung währe kündigen und was neues suchen..oder würdet ihr noch was aqnderes versuchen?
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 09:23
Hallo Hamster,
Ich würde mit deinem Chef reden und ihm sagen, dass es so nicht weiter gehen kann. Wenn er dir nicht zustimmt, dann drohst du ihm mit Kündigung. Das will er ja bestimmt nicht, wie ich aus deinem Text entnehmen konnte. Und wenn doch, dann war es sowieso nicht der richtige Betrieb.
Gruss
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 09:49
Hallo Lexag
danke für dein tip. die frage ist nur was soll sich ändern?
weist du, hab das thema schon oft mit meiner 2ten chef diskutiert wo ja der vorgesetzte von meinem vorgesetzten ist. und er selbt sieht auch die problematik und hat mit ihm gesprochen. das problem ist mein direkter vorgesetzter kann leider besser reden als arbeiten und dementsprechend alles schön reden. mit meinem direkten chef reden sehe ich von daher nicht weils so währe als würde ich mit ner wand reden... oft musste ich mich fragen obs an mir liegt, ob ich einfach zuviel erwarte...aber wenn ich dann morgen her komme und die aufträge sehe die liegfen geblieben sind oder mir abgeschoben wurden frag ich mich dann einfach was das soll.
er musste einmal ein neues rack planen neue verkabelung usw. für den umbau unseres büros. er hat knapp 40 Netzwerkanschlüsse machen lasssen, ein 2tes rack montieren lassen neben dem alten und vergessen dem elektriker zu sagen das die leitungen ins neue rack sollen. die elektriker arbeiten nach auftrag, also wenn es nirgens steht machen die es auch nicht.
auf jedenfall sieht die lage so aus das wir quer von einem schrank zum anderen ein patch kabel ziehen mussten..(sieht super aus...) und dann gerade mal 15 Netzwerkdosen gepatch haben. DEr switch hatte er auch vergessen zu bestellen wobei dafür dann unser reserve switch drauf ging...seine Antwort auf das ganze. der elektriker war schuld. er hätte alles machen sollen sowie die switchs liefern und die patchung....das durfte ich dann wieder gerade biergen und es war der moment andem ich ihn wie ein lehrling behandelte und ihn alle steckdosenbezeichnungen habe aufschreiben lassen, den switch und die patchbabel einzeln hab suchen lassen und mich darüber hinaus noch bei ihm ausgekotzt habe sowie bei meinem 2ten chef....was natürlich nichts gebracht hat. soweit mal ein einblick in meinem alltag 
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 09:51
mit Kündigung zu drohen ist nicht der richtige Weg finde ich.
EIn Gespräch suchen mit deinem Chef-Chef. Da kansnt du einmal all die Missstände aufzeigen. Deinem jetzigen Chef dadurch eine faire Chance geben um dies zu ändern. Wenn er was nicht weiss/kann dann muss er dies halt lernen. Vielleicht hat er ja nur Angst davor sich zu blamieren wenn er zugeben muss das er etwas nicht weiss?
-Klare Aufgaben definieren. Wer macht was und entsprechende Stellvertretungen.
-Ziele vereinbaren. Wohin soll dein Weg gehen, was für Ziele hast du (und dein Chef) in den nächsten Monaten etc.
Da du ja nicht unbedingt dort wegmöchtest, denke ich mal wird das ein möglicher Weg sein.
Pass auf jeden Fall auf deine Gesundheit auf und Handle bevor du wieder unter Stresssymptomen wie kopfschmerzen etc leidest.
lg
wenn wir täten, was wir sollten, und nicht machten, was wir wollten, so hätten wir auch, was wir haben sollten.
martin luther
Geändert von nupuk (20.07.2009 um 09:53 Uhr).
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 09:58
ZU deinem Post gerade eben:
In solchen Fällen wie dem fehlenden Switch...Bei Projekten gibt es einen Projektverantwirtlichen der dafür sorgen muss das alles richtig funktioniert. Wenn was fehlt muss es dann auch diese Person organisieren.
So was würde ich schauen das es dein 2ter Chef einführt und dann auch schaut das es eingehalten wird.
Nicht ganz einfach ich weiss. Was dazu helfen kann, sind regelmässige Teamsitzungen (wöchentlich) mit allen Beteiligten -Dir, Chef und 2.Chef.
wenn wir täten, was wir sollten, und nicht machten, was wir wollten, so hätten wir auch, was wir haben sollten.
martin luther
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:09
@nupuk
danke!
aber weist du, mittlerweile bin ich müde zu diskutieren, habe das alles auch schon so oft mit meinem chef-chef angeschaut. was ist passiert, es gab ne sitzung mit ihm wo sie darüber geredet haben und danach war alles wieder beim alten.
das mit den verantwortlichkeiten haben wir auch gerade eingeführt. und es sieht so aus das ich wie gehabt 80% des ganzen Systems betreue inklisive aller clients und der rest macht er. süprich Server wartung und pflege. schön und gut für jemand der nicht einmal eine Zertifizierung hat ist das natürlich ideal. aber wie fühlst du dir damit einen Monat mit arbeit aus?!?
eben sind so sachen die mich nerven. vorallem reden die immer wie wichtig es ist das alle über alles bescheid wissen schliesslich sind wir ein kleines team und wenn jemand krank ist oder in den ferien ist muss es ja weiter gehn. jap. bei ihm bleibt es liegeb bis ich wieder da bin bei mir gibts überstunden.
ich weiss nicht voführ er angst haben soll? schliesslich wenn ich was nicht weiss informiere ich mich ja auch. es erwartet niemand das man alles weiss, ich musste mich auch erst in die struktur einarbeiten und brauchte meine zeit, schliesslich ist es hier kein 0-8-15 betrieb. aber er lässt alles für sich erledigen wenn ich nicht da bin und was an einem server nicht geht lässt er einem von der partner firma antanzen das der es erledigt er sitzt nebendran und dreht däumchen. so ging es auch bei der virtualisierung von den servern 1 jahr lang hat er nichts effektive nichts gemacht...
und mir sagt man wenn ich mal fehle, es ist schön das ich wieder da bin den nun könnten die leute wieder aufatmen und ihre probleme werden gelöst.. mehr lohn gibs deswegen trotzdem nicht, bessere anstellung auch nicht und muss mich weiterhind über so sachen ärgen.
Das mit der projektverantwortlichkeit gabs da schon, sah dann eben so aus das er sich da raus geredet hat und alles dem elektriker in die schuhe geschoben hat.. was mir das leben umso schwiriger machte da ich gut mit dem aus kahm und ziemmlich bevorzugt behandelt wuerde bis anhien 
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:21
ja das ist natürlich extrem ätzend.
Wenn man schon mal die probleme auf den Tisch bringt möchte man auch das diese wie besprochen gelöst werden.
Machen kannst du theoretisch nicht viel wenn dies nichts bringt.
Ist es deinem 2ten Chef klar das dich diese Situation fertigmacht? Ich meine nicht nur blabla jaja sondern wirklich klar?
Denn wenn ja dann muss er handeln da es ihm ja so wichtig ist das es euch gutgeht. Es ist schwer Leute zu führen und denen auch mal zu sagen wo es durch geht und wahrscheinlich wählte er bis jetzt den einfachen Weg. Aber wenns nix bringt bei deinem Chef dann muss er mal Klartext sprechen.
Was ist ihm wichtig: Das es allen gut geht oder das er das Gefühl hat das alles gut ist? Die zweite Variante ist natürlich super und gibt wenig zu tun.
Aber wenn er das selber nicht begreift dann hast du nciht mehr viele Möglichkeiten als dir einen anderen job zu suchen wo es dir gut geht. Wenns auf der Führungsetage nicht klappt dann ist es für einen normalen Angestellten oft sehr schwer dagegen anzukommen.
Oftmals ist es ja so das erst was ändert wenn der Personalwechsel ungewöhnlich hoch ist.
Ich weiss es ist scheisse für dich und ich kann ja gut reden da ich nicht in einer solchen Situation bin... Ich habe gerade einen Auftrag meinen alten Job an 4 neue Leute zu übergeben und die sind darin spezialisiert alles abzuschieben etc. Es braucht enorm viel Nerven und ich habe zum Glück die Hilfe aus der Chefetage um auch mal entsprechende Fusstritte zu verteilen.
Beispiel mit dem Elektriker... Das sit natürlich mies wenns auf ihn abgeschoben wird. Für die Zukunft. Auch wenns umständlich ist, macht so viel es geht schriftlich mit externen Firmen. Dann wird es auch keine solchen Schuldzuweisungen mehr geben können.
Viel Erfolg und Kraft
wenn wir täten, was wir sollten, und nicht machten, was wir wollten, so hätten wir auch, was wir haben sollten.
martin luther
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:33
danke nochmals, kraft kann ich baruchen..und nerven.
es geht mir wirklich an die substanz, ich schlafe schon seit längerem ja nicht mehr gut deswegen kann man sich ja vorstellen.
nein reden bringt hier nichts mehr. mein direkter vorgesetzter ist über 40..mein chef chef grade mal 28. kannst dir vorstellen wie viel er sich da sagen lässt von ihm. irgendwann stellt er auf durchzug und dann stimmt er zu allem ein aber macht davon nichts.
Hier wird nur der einfachste weg gewählt.
Ich sehe ja ein das alle wollen das ich bleibe, ich halte den betrieb bei uns einigermassen zusammen. offt musste ich mir von anderen anhören sie wüssten nicht wie es weiter geht wenn ich mal weg währe...naja das einzige was ich sagen konnte war es gibt genügend andere die das auch können.(oder sollte man denken zumindest)
anfangs jahr sagte ich in manchen situationen sogar ditrekt zu meinem chef chef, was ist wenn ich nicht mehr hier währe, was macht ihr dann? mal abgesehn das alle gleich kreidebleich geworden sind, sagte ich dann noch, es ist ja nicht dokumentiert hier und kein anderetr weiss wie das kassansystem funktioniert. naja wenigstens ein kleines umdenken ist seit her passiert es wird einigermassen dokumentiert..aber die este lösung von meinem chef ist immernoch das telefon in die hand zu nehmen und die externen techniker die ganze zeit zu belästigen. soviel zum thema das wir das know how wieder in die firma hohlen wollten stattdessen ist es externer denje..
ich sehe wirklich langssam keine andere möglichkeit mehr, eben alleine schon weill es mich gesundheitlich fertig macht das ganze...
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:37
Wenn Du selber nicht aus dieser Situation raus findest und Deine Chefs auch nichts zu einer Lösung beitragen wollen/können, bleibt noch ein externer Coach als sinnvolle Möglichkeit (Für körperliche Symptome ist gegebenenfalls der Arzt zuständig).
Zum Thema Kündigung gibt es viel zu sagen, bzw. zu klären:
- Ist Kündigung für Dich ein Weg, den du ohnehin ab und zu gehst, oder ist Kündigung eine Notbremse?
- Ist Kündigung für Dich eine Lösung oder ein Umgehen des Problems?
- Nach einer allfälligen Kündigung: Wie wirst Du dieselben Probleme bei der nächsten Stelle angehen?
Aus meiner Arbeit mit Menschen in ähnlichen Situationen weiss ich, dass jeder Fall und jeder Mensch anders gewickelt ist - allgemeine Ratschläge werden praktisch immer als unpassend empfunden. Zu Recht, wie ich finde.
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:41
willkommen in der schönen Dilbert Management Welt! Spass beiseite
Deine Unzufriedenheit kann ich gut nachvollziehen. Teilweise geht es mir ähnlich. Und viele andere (besonders in kleinen Teams wie Du in einem bist) beklagen sich über ähnliche Zustände und Probleme.
Aber was kann man tun? Ich glaube es gibt einige Aspekte die Du für Dich grundsätzlich klären musst:
1. persönlich. Dein Job muss Dir Spass machen. Klar gibt es Crap zu tun aber trotzdem musst Du gerne Deine Zeit im Unternehmen investieren. Viel Diskussion gehört dazu - du bist es aber langsam leid zu reden während Du eigentlich was produktiv arbeiten müsstest. Du musst Dir einfach selber klare Vorstellungen und Ziele setzen und diese auch vielleicht etwas aggresiver Kund tun  Drohen ist nicht gut aber die Firma und alle anderen Wusel dürfen schon wissen was Du denkst und dass Dein Hinterteil nicht ganz so selbstverständlich auf dem Stuhl im Unternehmen sitzt. Achte vor allem darauf dass es Dich nicht komplett auffrisst - dann wirst daran kaputt gehen und ich weiss wovon ich rede. Ich habe 2 Jahre lang gefressen und es war definitiv NICHT gut. Nach einer Explosion und Kündigung gings mir dann wesentlich besser (ich hatte da aber auch schon einen Nachfolgejob).
2. fachlich. Offensichtlich hast Du sehr viele Gebiete wo Du was machen musst. Offensichtlich gibt es auch Verantwortlichkeiten (auf dem Papier zumindest). Das ist gar nicht schlecht. Dein breites Wissen solltest Du Dir erst mal jedes Jahr in einem Arbeitszeugnis detailiert bestätigen lassen. Gerne auch mal mitten im Jahr auf dem Dienstweg ein Zwischenzeugnis anfordern. Bei meinem letzten Job ging es nach der Nachfrage genau 5 Minuten und mein Chaf stand im Büro und meinte ich solle keinen "scheiss" machen  Das ist Druck ohne drohen  Wenn DU das schon mal regelmässig machst und auch nachhakst falls die Zeugnisse ewig brauchen dann reagiert alles oberhalb von Dir im Organigramm schon nervös. Zudem lohnt es sich die wichtigsten Stellenanzeiger per Suchabo einfach im Hinterkopf zu haben, Falls der richtige Job doch mal dabei sein sollte.
Vor allem aber wenn Ihr Regeln habt dann darfst Du auch gerne insistieren dass sich daran gehalten wird. Dafür sind Regeln da. Wenn die Regel heisst Du bist für alles zuständig dann ist das zwar so - hat aber den Vorteil dass Du jeden der reinfunkt mit dem Zweihänder anfallen kannst (was by the way ein sehr nettes Hobby ist  )
3. unternehmerisch. Trotz allem Leid muss Du auch noch das Unternehmen etwas mitberücksichtigen. Da gibts die Laberecke, die Vakuumecke und die Ecke wo Schweiss produziert wird. Die drei Ecken gibts sogar bei 2Mann-Betrieben  Solnage Du in der Schweissecke bist hast Du gute Ausgangslage beim verändern mitzuwirken - Du machst es ja sowieso. Dein Unternehmen gibt Dir Geld und Du arbeitest (oder erduldest) dafür in dem Unternehmen fast alles - das ist der harte Deal. Du wirst Dich nie auf andere verlassen können (leider). Das ist ein Bonus der nicht zum Deal gehört.
Um Dich etwas abzusichern vielleicht einige unorthodoxe Tips à la Techno:
- Zieh Dir mal ein Buch rein in der Art "Wie führe ich meinen Chef". Was am Anfang völlig verquert tönt funktioniert wirklich. Dein Chef ist letztendlich angewiesen auf Dich und damit hast Du einiges an Macht die Du konstruktiv (und NUR konstruktiv) einsetzen kannst für Deine Position.
- Lass Dir alle Details in Planung etc bestätigen und mach Dir nen netten Ordner. Wenn einer mal in Deine Richtung schiessen sollte (was in Zukunt aufgrund der Wirtschaft eher mehr als weniger vorkommen könnte) dann hast Du eine schöne Palette an Infos die Dich gut dastehen lassen. Du hast gefragt, es Dir bestätigen lassen und die Entscheidungen sind transparent und nicht bei Dir gefallen. Das garantiert Dir leider nicht den Job aber es garantiert Dir Deinen Hals wenns hässlich wird. Aus eigener Erfahrung: Mein Ordner (den ich habe) hat mich mehr als einmal vor sehr grossen "Auseinandersetzungen" mit Verwaltungen intern gerettet. Während die meisten die Mails löschen konnte ich den "Übeltäter" überführen. Also ich hatte danach meinen Job noch...
- Manchmal kann es helfen sich auf die Arbeitsstufe des Chefs zu stellen. Mache das nicht zu offensiv aber es kann helfen damit alle mitbekommen wie fragile das ganze Konstrukt mit Wartung und Support ist.
Alle wirklich ironisch bösen, fiesen, gemeinen und unglaublich miesen Tricks nach Technos Art gibts nur per PN
Als Resume kann ich Dir nur sagen: Solange es für Dich noch stimmt und eigentlich Spass macht tus weiter. Wenn es keinen Spass mehr macht und Du Dich in die Bude schleppst und nur das Kotzen kriegst dann stell auch ein Ultimatum und schau Dich nach was anderem um. Denn gute und engagierte Leute werden immer gesucht. Davon gibst nämlich zuwenige auf dem Markt...
Gruss
Techno
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:51
HAllo Piano-Man
wow danke sehr interessante ansicht! Kann verstehen das es für externe so anhört als das ich mich hier nur auskotze und mit allem unzufrieden bin und nur meine sicht der dinge sehe. aber zu deinen fragen.
- Ist Kündigung für Dich ein Weg, den du ohnehin ab und zu gehst, oder ist Kündigung eine Notbremse?
Ist für mich der weg den ich zum ersten mal gehe, ich habe die Ausbildung zum Systemtechniker abgeschlossen und das war dann mein erster job nach der Lehre. und ich bin wie gesagt seit 4 jahren hier und habe so ziemmlich viel durchgemacht in unserer 2 mann abteilung. der betrieb ist ja auch nicht klein, wir haben 8 aussenbetriebe und 30 betriebe intern, pluss backoffice.
- Ist Kündigung für Dich eine Lösung oder ein Umgehen des Problems?
für mich inerster linie eine lösung aber das ist vonmeiner persönlichen sicht aus gesehn. insofern für den betrieb eher eine umgehung da das problem ja immernoch weiterhin bestehen wird.
- Nach einer allfälligen Kündigung: Wie wirst Du dieselben Probleme bei der nächsten Stelle angehen?
So wie bisher auch, ich habe versucht mit meinen vorgesetzten erst das problem zu besprechen und es versucht zu lösen aber wenn es dann immer wieder in alte muster zurückfällt und ich mich immer darüber beschweren muss..kanns nicht sein oder?
Seit ich hier bin hatte ich schon immer etwas mühe, der vorherige büro kollege war gleichgestellt mit mir der hatte den betrieb damals aber schon bis obenhin und liess mich in jetdes fettnäpfchen tretten nach 1,5 jahren ging er und ich war 3 monate alleine, mein damaliger chef hat dann auch gekündigt und es gab einen grossen internen wechsel dann kahm eben der jetzige vorgesetzte und seit dem grossen wechsel sehe ich hier auch keine strucktur mehr...jeder macht bisschen was er weill. fühlt sich nur für seine abteilung verantwortlich und mehr nicht. der chef ist natürlich so halbwegs unkontrolliert, solange die arbeit gemacht wird sagt niemand was. und da ich immer alles mache kann er es sich gut gehen lassen. eben wir sich 2 leute und einer davon ist chef. ich habe also genau 3 vorgesetzten in einer 2 mann abteilung, er mein chef chef und der direktor unserer 3 abteilungen. eine struktur die ich bisher auch noch nie gesehn habe.
ich weiss für externe istes schwirig nachzu empfinden was hier abgeht und was in mir vorgeht, das es in anderen betrieben auch nicht alles super ist ist mir auch klar und das es diskussionen mit dem chef geben wird natürlich auch. aber es kann nicht sein das so ein grosser betrieb von einer person abhängig sein soll oder?
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 10:55
hoi hamster,
tönt ja übel..
hmmm.. hast du schonmal ein zwischenzeugniss verlangt ?
erfahrungsgemäss läuten da beim chef chef overchef im normalfall die alarmglocken.
Ich habe dies mal getan ohne willen den job zu wechseln. ich wollte damals einfach einen statusbericht.
Konsequenz des ganzen war, dass ich mehrere einzelgespräche mit meinem chef hatte, da dieser dachte ich wollte gehen. Das ganze lief etwas aus dem ruder!!
nun ja, ich hatte dort kein leiden.. doch hätte ich dies gehabt, hätte ich mit diesem mittel mir gehör verschaffen können. allerdings hat man diese gehörverschaffung nur 1mal !
Doch bei Dir scheint diese allerhöchste eisenbahn zu sein .
Gruss
Darki.
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 11:01
Zitat:
Zitat von HAMSTER
...Kann verstehen das es für externe so anhört als das ich mich hier nur auskotze und mit allem unzufrieden bin und nur meine sicht der dinge sehe....
ich weiss für externe istes schwirig nachzu empfinden was hier abgeht und was in mir vorgeht, das es in anderen betrieben auch nicht alles super ist ist mir auch klar und das es diskussionen mit dem chef geben wird natürlich auch. aber es kann nicht sein das so ein grosser betrieb von einer person abhängig sein soll oder?
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Es ist als Externe sicherlich nciht ganz einfach deien Situation zu erfassen ABER ich denke nicht das dies hier als rumgeheuel abgetan wird.
In vielen Betrieben läuft nicht alles wie es sollte und es ist wichtig das auch darüber gesprochen wird. Und auch mal Erfahrungen ausgetauscht werden können. Vielleicht auch mit anderen *Leidensgenossen*.
Und zu deienr Frage: Nein es darf nciht sein das ein solcher Betrieb nur von einer Person abhängig ist. Das wäre ein fataler Fehler. Auch du kannst einmal ausfallen aus welchem Grund auch immer!
wenn wir täten, was wir sollten, und nicht machten, was wir wollten, so hätten wir auch, was wir haben sollten.
martin luther
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 11:05
@techno
danke vielmals! werde mir deine ratschläge zu erzen nehmen!
Das mit dem zwischenzeugnis ist so ne sache. Haben tu ich bereits eins vom chef wechsel vor 2 jahren. ein neues währe da schon angebracht, finde dafür aber das quali gespräch ein guter zeitpunkt. eben weiss ja nicht wie gut es ankommt mitten im nichts einz zu verlangen. kann so oder so ausgehn.
bin auch dabei die inserate zu durchforsten und habe mir überlegt mich bei einem stellenbüro zu melden.
an sich macht mir die arbeit ja schon spass aber ehrlich gesagt ist es mir nicht wert wens mir so dreckig dabei geht. die arbeit an sich ist schon sehr stressig, diverse projekte, termin ruck usw..und nebenbei der dalybusiness wo laufen muss
@darki
ja ist höchsteeisenbahn... bei vielen gesprächen auch letztes jahr im qualigespräch musste ich mir anhören wenns mir nicht passt könnte ich ja gehn, in anderen betriebe hätte man die gleichen probleme(das von einem der 8 jahre nur hier gearbeitet hat) und in einem 2ten satz, aber trotzdem wollen wir das du die nächsten 3 jahre hier bleibst:S das wahr der moment andem ich aus dem festern springen wollte^^'
gehen wollte ich schon vor 2 jahren. da hatte ich ein super angebot erhalten. aber dann köderte man mich mit der weiterbildung die ich ohnehin machen wollte, naja und da musste ich mich dementsprechen verpflicvhten. was ja auch kein problem gewesen währe hätte ich aber gewust wie die dinge sich entwickeln hätte ich abgelehnt und währe gegangen.
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 11:08
@nupuk
danke, genau das wollte ich erreichen, mit andernen drüber zu reden und deren meinung zu hören. klar privat rede ich auch darüber aber habe keine vergleichsmöglichkeitet mit anderen da alle aus andeern branchen sind.
das versuch ich denen ja klar zu machen aber wenn ich weg bin, kann ich mir vorstellen das so ziemmlich alles ausgelagert wird. da sich niemand drum kümmer mein know how zu übernehmen, und rein durch dokus ist es nicht gelöst den so kann man erfarhungen schlecht übermitteln.
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 11:13
also ich verlange jedes Jahr eins - es steht mir zu. Was der Chef dabei denkst ist mir eigentlich relativ egal. Ich will dass in Arbeitszeugnissen alle Arbeiten drin stehen und vor allem dass es eine Tendenz über lange Zeit aufzeigt.
Beispiel: ich arbeite 5 Jahre in einem Betrieb. Die ersten 4 Jahre steht da immer drin "super, klasse, toll, wunderbar, alles dunkelgrün". im 5ten Jahr gibt es einen Wechsel des Chefs (oder auch nicht) und dann steht "die grösste Saftbirne seit erfinden des Apfelsafts". Das sagt was aus für alle die das dann sehen. Entweeder der Mitarbeiter ist völlig abgedreht oder es ist sonst was nicht in Ordnung. Wenn alles andere immer tadellos ist (darum die Dokumentation von dem ganzen Zeug  ) dann gibt es kaum einen Zweifel dass es wohl eher nicht an Dir gelegen hat, sondern zB am neuen Chef oder weil der alte Chef irgendwie anders "ist".
Für mich ist das ein Stück langfristigie Qualität denn wenn DU plötzlich Deinen Traumjob finden solltest dann hast ein geiles Dossier wo drinsteht dass Du gut bist etc. Wenn Du das auch noch rüberbringen kannst (was meistens einfacher ist wenn man nicht lügen muss  ) dann kommt das sehr gut an. Darum auch imer drauf achten dass alles an Arbeit drin gestanden hat was Du gemacht hast. Mein letztes Zeugnis wurde neu geschrieben weil zB die ganz Virtual Infrastructure gefehlt hat. Das wollte ich aber unbedingt drin haben -> zurück zu HR 
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 11:38
Zitat:
Zitat von HAMSTER
Kann verstehen das es für externe so anhört als das ich mich hier nur auskotze und mit allem unzufrieden bin und nur meine sicht der dinge sehe.
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Hört sich für mich nicht so an, sry, Missverständnis.
Habe nicht damit gerechnet, dass Du die Fragen so 1 zu 1 beantwortest, aber Deine Antworten finde ich interessant. Ich habe die Fragen mehr als Beispiel gedacht, worüber man sich so Gedanken machen könnte. Meine Frageliste ist übrigens noch sehr viel länger.
Zitat:
Zitat von HAMSTER
ich habe versucht mit meinen vorgesetzten erst das problem zu besprechen und es versucht zu lösen aber wenn es dann immer wieder in alte muster zurückfällt und ich mich immer darüber beschweren muss..kanns nicht sein oder?
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Genau, das meine ich auch. Ich erlebe häufig, dass Betroffene es nicht alleine schaffen alte Muster zu durchbrechen - seien es eigene Muster, die Muster von anderen, oder sachlich vorgegebene.
Zitat:
Zitat von HAMSTER
ich weiss für externe istes schwirig nachzu empfinden was hier abgeht und was in mir vorgeht
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Deshalb mein Vorschlag mit dem Coach. Der Coach braucht nicht "nachempfinden" zu können was in wem vorgeht. Der Coach ist Experte für die Prozesse, die zu Lösungen führen, und er kann ein Gespräch so führen, dass der Klient Lösungen findet -> Der Klient ist Experte dafür, was in ihm vorgeht.
Übrigens: Inzwischen haben einige Unternehmen erkannt, dass gewisse Dinge mit einem externen Coach in kurzer Zeit gelöst werden können, die sonst monate- und jahrelang die Arbeit behindern. Diese Unternehmen lassen von sich aus Ihre Mitarbeiter entsprechende Schulungen und Trainings geniessen, und bieten zum Teil auch Einzelsitzungen an. Die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse sprechen für sich.
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Moderator
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Beiträge: 1,668
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AW: Unzufrieden bei der arbeit.. -
20.07.2009, 12:17
hehe sorry wenn man mir fragen stellt antworte ich darauf 
mh interessant..das mit dem coach wusste ich bisher nicht. und das es so erfolgreich sein soll. denke aber nicht das sowas kommen wird. versuchen kann mans ja.
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