In den USA hat ein Nutzer der Message-Boards von Yahoo das Unternehmen in Los Angeles verklagt. Dies folge einer Weigerung des Internet-Anbieters, die Namen und Adressen von anderen Foren-Nutzern herauszugeben, die den Kläger beleidigt hatten. Nach einem Bericht der BBC hatte der Kläger auf eine im Board hinterlassene Nachricht eine ganz Reihe von Reaktionen bekommen, durch die er sich beleidigt und diffamiert fühlte.
Der betroffene Stephen Galton, selbst Rechtsanwalt, wirft Yahoo nun vor, sich schützend vor solche Nutzer zu stellen, die andere beleidigen. Auf BBC-Nachfrage antwortete eine Yahoo-Sprecherin lediglich, dass es unklug wäre, wenn sich das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt äußere.
Der Kläger forderte unterdessen andere Geschädigte auf, sich seiner Klage auf Offenlegung anzuschließen. (tol/c't)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/49845
Na da hat wohl der Herr Anwalt zu wenig arbeit. Der will doch nur Kohle sehen. Ich hoffe, der Typ kriegt keinen Cent! Wo kämen wir da hin, wenn jeder die Daten seiner Kunden einfach so bekannt gäbe? Das sollte er als Anwalt eigentlich wissen.
Gruss Schubo