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Internet Telefonie im Vormarsch -
05.03.2005, 19:10
In Paketen sprechen: Warum sich das Telefonieren über das Internet durchsetzen wird
Die Zukunft des Telefons hat vier Buchstaben: VOIP. Der Begriff steht für "Voice over IP" und bezeichnet das Telefonieren über das Internet. War diese Technologie früher höchstens eine Spielerei einiger Computerfreaks, erobert sie heute in Riesenschritten den Telefonmarkt. In zehn Jahren wird sie das herkömmliche Telefon weitgehend abgelöst haben, schätzen Beobachter.
Bei einem herkömmlichen Telefongespräch muss im Telefonnetz ein ganzer Kanal reserviert und ständig freigehalten werden. Das ist wenig effektiv: Herrscht während einer Gesprächspause Stille in der Leitung, liegt die gesamte Übertragungskapazität brach. Bei VOIP werden die Gesprächsdaten hingegen in Pakete zerlegt und dann auf die Reise geschickt – nach dem Internetprotokoll (IP), das auch für den Versand der Datenpakete einer E-Mail oder beim Surfen auf Webseiten verwendet wird. Mit VOIP können mehrere Gespräche über einen einzelnen Kanal laufen. Das nutzt die Kapazität der Leitung besonders effektiv aus.
Die ersten Versuche mit dieser Technologie reichen mehr als zehn Jahre zurück, als die ersten Programmierer begannen, Software für die Umwandlung von Sprache in internetgerechte Häppchen zu schreiben. Damals mussten sowohl der Anrufer als auch der Angerufene die identische Software auf ihren Rechnern installiert haben, um miteinander reden zu können. Doch die Internetverbindungen waren häufig so schlecht, dass es immer wieder zu Staus in der Datenübertragung kam. So kam oftmals statt klarer Worte am anderen Ende der Leitung nur ein von Nebengeräuschen begleitetes Gestammel an. Einen großen Vorteil hatte das Telefonieren über das Internet jedoch auch damals schon: Es kostete nur die Onlinegebühren. Wer einen kostenlosen Internetzugang hatte, telefonierte umsonst.
Am technischen Grundprinzip hat sich seither nichts geändert. Dramatisch gewandelt hat sich jedoch die gesamte Infrastruktur: Mit den weithin verfügbaren Breitbandzugängen für das Internet ist heute eine sehr gute Sprachqualität möglich. Die Übertragung kann so deutlich und frei von Rauschen sein, dass manche Nutzer dies bereits als "unnatürlich" und störend empfinden. Manche versehen die Telefonate daher sogar schon mit einem künstlich erzeugten so genannten Wohlfühlrauschen, damit die Stille in den Gesprächspausen nicht ganz so drückend wirkt.
Längst müssen für die Internet-Telefonie auch nicht mehr eigene Programme auf dem Computer installiert werden. Es gibt bereits so genannte IP-Telefone, die direkt an den Netzwerk- oder DSL-Zugang angeschlossen werden können. Der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung kann ein anderer Internetnutzer sein – muss aber nicht: Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter, die Verbindungen vom Internet ins gewöhnliche Festnetz oder in Mobilfunknetze und umgekehrt ermöglichen.
Manfred Jordi
Gelobt sei Bill Gates,
ewig laufe sein Windows,
wie auf Pc so auch auf Servern,
Windows Longhorn komme,
Pc Probleme die wir lösen können gib uns heute und in Ewigkeit.
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