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Datenschutz - Die zehn Gebote -
23.09.2005, 17:29
Das 1. Gebot:
Das 1. Gebot:
Du sollst einen Internet-Zugang nur jenen Untertanen gewähren, die seiner
wirklich bedürfen. Wenn Du sie aber führest in Versuchung, so beklage Dich
nicht, wenn Menschen schwachen Fleisches während ihres Tagwerks trachten
nach Bildnissen der Wollust, anstatt Deinen Reichtum zu mehren.
Das 2. Gebot:
Mitarbeiter, die keines Browsers bedürfen, sollst Du an dessen Stelle eine
gute e-Mail-Software geben und sie im Umgang mit derselben unterweisen.
Sie werden es Dir danken, indem sie Deine Portokasse schonen und
intensiver kommunizieren zu Deinem Frommen. Denn siehe: Das Wort ist die
Frucht vom Baume der Erkenntnis.
Das 3. Gebot:
Du sollst nicht heimlich schnüffeln in den Dateien der Dir Anvertrauten,
denn so reizest Du den Rat Deines Betriebes und schädigest das Klima
desselben. Statt dessen sollst Du schließen ein achten immerfort.
Das 4. Gebot:
Du sollst Deinen Datenschutzbeauftragten ernstnehmen, der Dir stets sagen
wird, was recht ist.
Das 5. Gebot:
Du sollst nicht riskieren die Existenz Deiner Firma, indem Du die falschen
Computer ans Internet anschließt. Du sollst errichten aus weicher und
harter Ware eine Brandmauer, denn es wird kommen der Versuch, einzudringen
in das Allerheiligste. Und ein Fluch wird lasten auf denen, die sorglos
waren und nicht geschützet haben das Wissen, welches die Zukunft bedeutet.
Das 6. Gebot:
Du sollst Sorge tragen, daß Deine Untergebenen nicht ihre eigene Software
auf Deinen Rechner speichern und Schindluder treiben auf Deine Kosten. So
sollst Du sperren das Diskettenlaufwerk und die CD-ROM.
Das 7. Gebot:
Du sollst Menschen, denen Du Arbeit gibst, nicht für schlauer halten, als
sie sind. Denn siehe, mancher ist so arm im Geiste, daß er installieret
sein eigen Modem im Betriebe und darob öffnet die Tore für die, die da
Hacker heißen.
Das 8. Gebot:
Du sollst einrichten ein Internet-Café oder eine Internet-Milchbar, in der
alle Deine Untertanen in der Pause ihre Online-Geschäfte erledigen können,
ohne daß Du ihnen über die Schulter siehst.
Das 9. Gebot:
Du sollst nicht abmahnen oder entlassen Deine Angestellten, welche viel
Arbeitszeit vertändeln mit scheinbarem Müßiggang, sondern suchen die
Ursachen für ihre Surfsucht, wie Du suchtest die Ursachen für die
Trunksucht.
Das 10. Gebot:
Du sollst Dir immer darüber im klaren sein, daß Dein Webmaster mehr über
Deine Firma weiß als Du.
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