WLAN bindet aktuelle PDAs komfortabel ins Netz ein und beschleunigt die Datensynchronisation sowie das Surfen erheblich. Neu im Testfeld ist Dells Axim X30 mit 624-MHz-CPU und der Windows Mobile 2003 Second Edition.
VON JUERGEN MAUERER
Der Trend ist eindeutig: Seit 2003 kommen nur wenige PDAs ohne integrierte Wireless-Funktion auf den Markt, sei es Bluetooth und/oder WLAN 802.11b. Das gilt für die Palm-OS-Fraktion, die nach dem Aus von Handspring, HandEra und Sony (zumindest in Europa) nur noch aus PalmOne besteht, vor allem aber für die Hersteller der Pocket PCs, zu denen Dell, Fujitsu-Siemens, Hewlett-Packard und Toshiba gehören.
Die Riege der Pocket PCs erhielt im Juni 2003 neuen Schwung, als Microsoft das PDA-Betriebssystem Windows Mobile 2003 alias Pocket PC 2003 veröffentlichte.
Windows Mobile 2003 basiert auf dem Kernel von Windows CE.NET 4.2, das mit dem .NET Compact Framework viele neue Möglichkeiten beim Programmieren eröffnet. Das PDA-OS bietet erhöhte Sicherheit beim Zugriff auf Unternehmensdaten sowie verbesserte Wireless-Funktionen.
Seit April 2004 gibt es die Second Edition von Windows Mobile 2003. Sie unterstützt Display-Auflösungen bis zu 480 x 640 Pixel und enthält die Option, den Bildschirminhalt vom Hoch- auf das Querformat umzuschalten. Neu ist zudem ein leicht verändertes Startmenü, die Zeichenerkennung Transcriber, die mit Shortcuts umgehen kann und dass WLAN-Verbindungen mit WPA sicherer werden sollen.
Auf dem Dell Axim X30, der unser Testfeld ergänzt, ist bereits die Windows Mobile 2003 Second Edition installiert. Das Display des PDAs hat aber nur die klassische Auflösung von 240 x 320 Pixel. Dafür bietet der Axim 30 die schnelle XScale-PXA270-Variante mit 624 MHz. Die anderen Geräte im Testfeld verfügen allesamt nur über eine CPU-Taktrate von 400 MHz.
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