VLANs sind virtuelle Subnetze auf Layer 2 Ebene. Normalerweise ist ja ein Router in der Mitte, und an jedem Router-Interface hängt ein Switch, und alle Ports dieses Switches sind in EINEM Subnetz. Mit VLANs kann ich bestimmen, dass einzelne PORTS der Switches in anderen Subnetzen sind als die übrigen. Also logische Subnetzbildung unabhängig von der Physik.
Das ganze passiert auf Protokollebene. (802.1q Trunking oder bei Cisco auch proprietäres ISL- Trunking)
In den Ethernet Frame wird ein neuer Tag eingesetzt, der die VLAN-ID enthält. Durch diesen Tag können die verschiedenen VLANs von den Switches / Routern unterschieden werden.
Dazu braucht man natuerlich auch Switches u. Router, die VLAN Technik unterstuetzen. Ich kenn halt euer Netz nicht. Mit VLANs kann man das Intranet eben gut vor solchen "Gäste-Internet-PCs" schützen. Obwohl Intranet und das "Gäste-VLAN" ueber das selbe kabel flattern, sind sie logisch völlig voneinander ge-
trennt. Hat z.B. ein Gäste-PC einen Wurm oder was auch immer drauf, kann dieser nicht das Intranet schädigen, da sich beide in unterschiedlichen VLANs befinden. VLANs werden auf dem Router und auf den Switches angelegt. Anschliessend werden bestimmte Switchports einem bestimmten VLAN zugeordnet, zb. Port 1 ins VLAN "Gästenetz".
Um von einem VLAN in das andere zu kommen, muss auf dem Router eine Route zwischen beiden VLANs angelegt werden. Lege ich jedoch fest, dass das Gäste-VLAN NUR ins Internet kommen soll, dann ist mein Intranet-VLAN vor diesem Rechner geschützt.
Mit ACL Listen kann man dann noch genau festlegen, welche Rechner in welchen VLANs
auf welchen Ports wirken dürfen.
Dir geht es aber scheinbar mehr darum, den PC selber vor Manipulationen bzw. Verstellen der Einstellungen zu schützen, und weniger, zu verhindern, dass der PC Einfluss auf das Intranet nehmen kann.
Zu verhindern, dass User auf dem Internet-PC Einstellungen verändern, geht durch Anlegen des
"Gast"-Kontos wuerd ich mal sagen.
Ansonsten gibt es eine sehr interessante Software,
"PC-Wächter", die auch in Internet Cafes eingesetzt wird. Egal, was der User auf dem Rechner einstellt (so er denn ueberhaupt was einstellen kann) wird beim Neustart des Rechners rueckgängig gemacht. Coole Sache das!
http://www.dr-kaiser.de/
Alternativ wäre natürlich auch ein Acronis Image des Rechners denkbar.
Also, ich wuerd mir da nicht das Hirn mit GPOs verbiegen.