Zitat:
Original geschrieben von sumogotchi ...verstehe ich das dann richtig, dass alles was nicht xp ist, sol.exe weiterhin ausführen kann.. ? |
Jein. Alles vor XP kennt die Softwareeinschränkungsrichtlinien nicht. Da kann man also nichts reißen. Trifft Dich ja aber nicht. Mit der von Dir angezeigten Regel kannst Du genau die sol.exe nicht ausführen, die mit XP geliefert wurde. Dabei ist es egal, wo die sol.exe liegt. Bringt nun aber ein Nutzer die sol.exe von seinem Windows 2000-Rechner mit, dann kann er sie wieder ausführen, da der Hashwert (SRPs berechnen standardmäßig den MD5-Hash; das kannst Du auch selber machen mit dem
MD5-Summer oder auf der Kommandozeile mit dem
MS File Checksum Integrity Verifier utility oder mit
dem hier, zu MD5 allgemein siehe
Wikipedia).
Zitat:
Original geschrieben von sumogotchi (..und somit mit meinem ansatz das sol.exe aus allen im einsatz stehenden os einzeln gesperrt werden müsst...) |
Auch das kann noch umgangen werden. Ich kann z.B. mit dem
Resource Hacker die Datei einzigartig manipulieren (z.B. ein Icon austauschen). Dann hat man wieder eine ganz andere Datei. Wenn nun der clevere "Nutzer" die Datei noch mit
ModifyPE bearbeitet, hat man gute Chancen, daß Windows die Datei als echt ansieht. Zur Lösung siehe meinen Vorschlag unten.
Zitat:
Original geschrieben von sumogotchi nun habe ich glücklicherweise eine reinrassige xp umgebung. demnach sollte das aber mit der hash regel funzen oder? |
Nö, da ich ja eine andere sol.exe (bspw. die von Windows 2000 oder eine manipulierte) von Floppy/Stick auf den Desktop kopieren und von da ausführen kann.
Zitat:
Original geschrieben von sumogotchi wie würdest du das ganze anstellen? |
Also, das ist schon etwas umfangreicher. Dafür hat es noch keiner meiner "Experten" geschafft, was auszuführen, was ich nicht wollte.
- Eine Batchdatei schreiben, die via cacls (oder subinacl oder setacl) die Rechte auf NTFS-Ebene so umbiegt, daß die betreffenden Nutzer oder Gruppen keine Rechte zur Ausführung bekommen. Damit hast Du erstmal eine Sofortmaßnahme drin. Später dann kannst Du immer noch Hash-Regeln für die Programme (z.B. sol.exe) setzen, da dann auch kein Ersatzprogramm mehr gestartet werden kann.
- Richtlinien für Softwareeinschränkung (SRP) -> Erzwingen (Wichtig):

- SRP -> Designierte Dateitypen: .lnk entfernen und für alle Fälle .msh reinsetzen.
[IIMG]http://img221.imageshack.us/img221/6721/27zs.png[/IMG]
- SRP -> Sicherheitsebenen -> Nicht erlaubt doppelt klicken, als Standard wählen, Meldung bestätigen
[IIMG]http://img221.imageshack.us/img221/3323/37me.png[/IMG]
- Prinzipiell fertig. Zur Überprüfung kannst Du ja mal irgendeine .exe-Datei auf einen Stick kopieren und von dort aus mal versuchen zu starten (als Nichtadministrator)
Jetzt gibt es noch Probleme mit Programmen, die Schreibzugriff in ihren Programmverzeichnissen brauchen (Map & Guide 11 ist so ein Kandidat, die Programmierer haben noch nichts von Mehrbenutzerbetrieb gehört und setzen Hauptbenutzerrechte voraus, womit man sich dann jedes Sicherheitskonzept zerschießt). In diesen Verzeichnissen sind dann oft auch für Anwender Schreibrechte vorgesehen, über den Standardregelsatz dürfen Anwender auch Programme daraus starten. Das ist natürlich fatal, denn ein findiger Anwender wird das möglicherweise schnell umgehen. Abhilfe: Die Programmverzeichnisse, für die generell eine Schreiberlaubnis gesetzt ist, werden in den Zusätzlichen Regeln auf "Nicht Erlaubt" gesetzt. Die Programmdateien darin werden per Hash-Regel explizipt auf "Nicht Eingeschränkt" gesetzt.
!!! Teste das auf einem Computer, der nicht produktiv eingesetzt wird (am Besten auf einem nicht über eine Domäne angebunde Workstation) !!!
Zitat:
Original geschrieben von sumogotchi grüessli und en schöne, verschneite nachmittag
sumo |
Äh, bei uns hier regnet es schon den ganzen Tag, dazu so ein häßliches Tauwetter.
Gruß
PS: Wenn ein Administrator hier so nett sein könnte und die "zuvielen" Grafiken aktivieren könnte, würde ich mich freuen