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Windows XP SP2: Anti-Piracy-Funktion bereits geknackt
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Beitrag Windows XP SP2: Anti-Piracy-Funktion bereits geknackt - 06.07.2004, 08:21

SP2-Installation auf raubkopierte Windows-XP-Versionen möglich
Nach Informationen der News-Site The Inquirer wurde die Anti-Piracy-Funktion im Service Pack 2 für Windows XP bereits vor dem Erscheinen der fertigen Version geknackt. Das Update-Paket soll Windows XP zahlreiche Neuerungen bescheren und eigentlich die Installation auf raubkopierte Versionen des Betriebssystems unterbinden.

Wie The Inquirer erfahren hat, wurden die Anti-Piracy-Funktionen im Service Pack 2 für Windows XP ausgehebelt, so dass sich das SP2 auch auf raubkopierten Versionen des Betriebssystems installieren lassen soll. Wie das Service Pack 1 soll das SP2 ebenfalls eine Installation auf eine raubkopierte Version von Windows XP unmöglich machen.

Erst im Juli 2004 oder spätestens im August 2004 soll das Service Pack 2 für Windows XP in der fertigen Version erscheinen. Das Service Pack 2 für Windows XP bringt neue Sicherheitsfunktionen, um das Betriebssystem besser vor Internet-Attacken, Wurm-Angriffen und Viren-Epidemien zu schützen. Dazu werden mehrere Änderungen an Windows XP vorgenommen, die ein zweiseitiger Bericht von Golem.de erläutert. (ip)


http://www.golem.de/0407/32158.html


Manchmal frag ich mich wirklich, ob MS die richtigen Leute angestellt hat?

Gruss
   
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Windows XP SP2: Anti-Piracy-Funktion bereits geknackt
 
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Standard 06.07.2004, 11:40

Prinzipiell lässt sich jedes Sicherheitssystem aushebeln. Man sollte eher hinterfragen warum man raubkopierte Betriebssysteme einsetzt. Ein Betriebssystem ist eine der günstigsten Komponenten im Computereinsatz und kostet weniger als eine Zigarette pro Tag!


Greez
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Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen. (Ozzy Osbourne)
   
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Standard 12.07.2004, 23:13

Zitat:
Original geschrieben von Trainer
Prinzipiell lässt sich jedes Sicherheitssystem aushebeln. Man sollte eher hinterfragen warum man raubkopierte Betriebssysteme einsetzt. Ein Betriebssystem ist eine der günstigsten Komponenten im Computereinsatz und kostet weniger als eine Zigarette pro Tag!
Also da muss ich dir wiedersprechen ! Wenn ich daran denke, was ich für einen Aufwand erbringen muss um ein stabiles Windows zu haben, bleibe ich lieber bei meinem Gentoo =)!

Aber ich habe dennoch mal den RC2 vom Service Pack2 angeschaut... Also wenn das so realisiert werden soll, dann hoffe ich, dass ihr genügend Ram und GHz zur Verfügung habt! Diese neuen Features brauchen ja einiges an Ressourcen! Naja mal abwarten, denn ich denke Longorn wird schlimmer ?!
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Standard 12.07.2004, 23:43

Mein Windows läuft stabil, was machst du mit deinem? Welche neuen Features im Servicepack2 brauchen denn das von dir angesprochenen zusätzliche RAM?


Greez
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Also ich habs auf meinem Notebook getestet und nach dem Neustart... Omg hat alles nur noch gehangen :/!


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Piracy
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Standard Piracy - 26.08.2004, 14:40

Es gib ja viele Arten der Raubkopiererei:

1. Raubkopien

Unter einer Raubkopie versteht man jede Art der unerlaubten Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Software. Hierbei kann es sich um Identfälschungen handeln, bei denen Handbücher, Datenträger, Aufschriften, Lizenzverträge und sogar Echtheitszertifikate gefälscht werden. Aber auch die bloße Vervielfältigung von Datenträgern (CD oder Diskette) oder sonstigen geschützten Bestandteilen eines Originalpaketes ist denkbar - und nicht gestattet, wenn hierfür die erforderliche lizenzvertragliche Erlaubnis nicht vorliegt.

2. Hard Disk Loading

Bei Verkaufsverhandlungen entwickelt sich oftmals eine Diskussion zwischen Käufer und Verkäufer. Dies kann dazu führen, dass der Verkäufer dem Kunden anbietet, die von ihm benötigte Software auf den PC aufzuspielen. So möchte er das Angebot insgesamt günstiger machen und den Preis der Hardware rechtfertigen. Doch das sollte Sie zur Vorsicht veranlassen, denn: Vielfach wird dann dem Kunden Software auf die Festplatte des PCs kopiert, ohne dass für diese Vervielfältigung eine Lizenz vorhanden wäre. Ein originales Software-Paket erhält der Kunde hierbei nicht.

Solche "Dreingaben" entsprechen einer nicht rechtmäßigen Vervielfältigung der Software und sind somit sowohl unter urheber- als auch wettbewerbsrechtlichen Gesichtspunkten nicht legal. Sie verfügen in einem solchen Fall nicht über eine lizenzierte Original Software des Herstellers.

3. Manipulierte Produkte

Hierbei werden originale Komponenten von Produkten einzeln angeboten (z.B. Handbuch oder Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) als Lizenz) oder aber mit nicht rechtmäßig kopierten Bestandteilen zu einem kompletten oder fast kompletten Produkt verbunden (also etwa ein Originalkarton mit Echtheitszertifikat, in den ein gefälschtes Handbuch und eine nicht rechtmäßig vervielfältigte CD-ROM gepackt werden).

4. Internetpiraterie

Der Begriff der Internetpiraterie beschreibt u.a. das unrechtmäßige Kopieren oder den Vertrieb gefälschter Software über das Internet. Die Erscheinungsformen sind vielfältig. Oftmals wird Software zum "Download" angeboten, ohne dass dies durch entsprechende Vereinbarungen mit dem Hersteller abgedeckt ist. Das Internet wird auch als Plattform zum Vertrieb nicht-originaler Software etwa im Zuge von Internet-Auktionen eingesetzt. Es gibt Anbieter, die selbst eine Webseite aufmachen und sich als seriöse Unternehmen ausgeben, um so glaubwürdig nicht-originale Software zu vertreiben.

Das explosionsartige Wachstum des Internet, kombiniert mit der Anonymität, die das Medium bietet, erleichtert Straftätern den Verkauf gefälschter bzw. nicht rechtmäßiger Software. Dies hat dazu geführt, dass der Absatz gefälschter Software über das Internet in letzter Zeit stark angestiegen ist.

5. Mehrfache Nutzung einer Lizenz

Oft wird nur ein Paket einer Software gekauft, das dann mehrfach genutzt wird, entweder durch Installieren auf mehreren PCs oder durch mehrfache Nutzung im Netzwerk.
Wenn dies nicht durch Abschluss eines vom jeweiligen Hersteller angebotenen Unternehmenslizenzvertrags gedeckt ist, ist dies nicht rechtmäßig.

6. Compilation-CD

Original Software wird nicht auf Compilation-CDs vertrieben. Eine Compilation-CD enthält meist mehrere von verschiedenen Herstellern entwickelte Programme. Dabei findet
man unterschiedlichste Varianten, von der goldenen CD-R (Recordable CD) bis hin zur professionell hergestellten CD-ROM (Read Only Memory CD).
   
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Standard 27.08.2004, 14:30

Danke für die gute Aufstellung aber es legitimiert nicht Raubkopien irgendeiner Art zu verwenden. Am meisten nervt micht, dass Leute mit geklautem XP auch noch die grössten Motzer sind (meine jetzt niemand Speziellen hier im Board).


Greez
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Reden 27.08.2004, 15:11

Zitat:
Original geschrieben von Trainer
Danke für die gute Aufstellung aber es legitimiert nicht Raubkopien irgendeiner Art zu verwenden. Am meisten nervt micht, dass Leute mit geklautem XP auch noch die grössten Motzer sind (meine jetzt niemand Speziellen hier im Board).

wollte mit der Aufstellung eigentlich nur mal klar legen, dass es verschiedene Arten von Raubkopien gibt.
Vielen ist dies gar nicht bewusst! So wird beispielsweise in diversen Informatik-Schulen unter den Schülern (nicht nur immer die armen Schüler, auch die Dozenten usw.) CD's und Lizenzen getauscht... nicht nur Programme, sondern auch Games und Betriebssysteme... das ist heutzutage schon (fast) normal...
nur meist sind es genau diese Leute, wie du geschrieben hast, welche am meisten über das Betriebssystem motzen, oder dann zu einer nicht Lizenzierten-Version Support haben wollen... tja solche Leute wird es immer geben... nur begreife ich nicht, wieso Microsoft bei diesem SP weniger auf die Anti-Piracy-Funktion achtete, eigentlich sollte doch das SP2 die Insatllation auf illegalen Versionen unterbinden!

hehe Microsoft hat ein Herz für Raubkopierer
   
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Standard 27.08.2004, 16:42

oder will den Linux-Boom verhindern so nach dem Motto: lieber ein geklautes Windows als ein Linux auf dem Desktop! :-)


Greez
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